24. MAI 2018

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Laufruhige Lebensretter


Für Feuerwehren zählt jede Sekunde: Efaflex, Hersteller von schnelllaufenden Torsysteme, hat die Fahrzeughalle der Berufsfeuerwehr Bonn mit sechs neuen Schnelllauftoren EFA-STT-L ausgerüstet.

Wenn die Feuerwehr in Bonn ausrückt, dann muss es schnell gehen. Sehr schnell. Gehen beim Ausrücken und bei der Anfahrt wertvolle Sekunden verloren, bedeutet das im schlimmsten Fall die Gefährdung von Menschenleben. Da gilt es, jedes Detail zu beachten. Zum Beispiel die Öffnungsgeschwindigkeit der Tore. Die Feuerwehr Bonn hat ihre Fahrzeughalle nun mit weiteren sechs Schnelllauftoren des Herstellers Efaflex ausgerüstet „Die alten, elektromotorisch angetriebenen Stahl-Schiebefalttore aus den 1970-er Jahren zeigten Alterserscheinungen und konnten nicht mehr betriebssicher eingesetzt werden“, erläutert Marcel Fröhlen von der Bonner Berufsfeuerwehr. Die Feuerwehr Bonn ist für die Sicherheit von über 320.000 Einwohnern verantwortlich. 350 Feuerwehrleute im Einsatzdienst sind auf drei Feuer- und Rettungswachen im Stadtgebiet verteilt.

Das Anforderungsprofil für die Tore war vielfältig. Auch die Laufruhe war ein unverzichtbares Kriterium für die Auswahl. „Um die Wege zu den Fahrzeugen kurz zu halten, liegen direkt über der Fahrzeughalle die Ruheräume für die Feuerwehrleute“, sagt Fröhlen. Ein Rettungswagen rückt in Bonn pro Tag im Durchschnitt 15 Mal aus. Das bedeutet zirka 60 Tor-Öffnungszyklen für Ein- und Ausfahrten innerhalb von 24 Stunden.

Das wind- und wetterfeste Torblatt des EFA-STT besteht aus Lamellen aus Acrylglas. Die Teilung erfolgt im Rastermaß von 225 Millimetern. Über 70 Prozent der Torfläche sind dadurch durchsichtig. Das bringt zum einen viel Tageslicht in die Halle – doch die freie Sicht durch das Tor soll auch dabei helfen, Unfälle zu vermeiden.

Drei der Tore in der Front werden berührungslos mit Transpondern gesteuert und für den Personenverkehr genutzt. Dort verzeichnen die Tore erheblich mehr Öffnungszyklen. Ein technisches Versagen der Tore ist für die Berufsfeuerwehr Bonn keine Option. „Die Tore müssen zu jeder Tages- und Nachtzeit und bei jeder Wetterlage einsatzbereit sein“, betont Marcel Fröhlen. Die neuen STT-Tore von Efaflex sind für Feuerwehren deshalb so ausgestattet, dass ein sicheres Öffnen unter allen erdenklichen Eventualitäten sichergestellt ist. So schalten die Torsteuerungen bei einem Stromausfall automatisch auf die Einspeisung über Notstromaggregate um. In dieser Betriebsart ist es ebenso möglich, einzelne Tore oder im Alarmfall alle Tore von der zentralen Leitstelle aus gemeinsam fernzusteuern.

Für den unwahrscheinlichen Fall, dass auch die Notstromversorgung ausfällt, können die Tore zudem durch manuellen Eingriff geöffnet werden: Die Feuerwehrtore verfügen über seitlich in den Zargen integrierte Zugfederpakete, die bei jedem Schließvorgang vorgespannt und anschließend arretiert werden. Das Betätigen des an der Torzarge befindlichen Notöffnungshebels löst die Bremse, sodass sich das gesamte Torblatt über Federkraft von ganz alleine schnell nach oben bewegt.

 

Datum:
25.04.2018
Unternehmen:
Bilder:
© Efaflex

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