30. JUNI 2016

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Viel Dynamik mit wenig Strom


Special

Sortieren & Verteilen - Tempo ist in Distributionszentren ein wesentlicher Faktor. Aber auch der Energieverbrauch muss stimmen. Vor diesem Hintergrund hat sich der australische Bekleidungs- und Heimtextilienhändler Best & Less für Technologie der Beumer-Tochter Crisplant entschieden.
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Angefangen hatte alles im Mai 1965 mit einer Filiale in Mascot im australischen Bundesstaat New South Wales. Inzwischen hat Best & Less rund 200 Verkaufsfilialen und ist damit in jeder Region des Kontinents präsent. Bis vor einer Zeit erfolgte die Warendistribution in die Filialen über zwei Verteilzentren, eines in Sydney, das andere in Brisbane. Wegen des starken Unternehmenswachstums und der Tatsache, dass die Mietverträge für die beiden Verteilzentren ausliefen, beschloss Best & Less, ein eigenes Logistikcenter zu errichten. Das neue Verteilzentrum gab auch den Anstoß, alle intralogistischen Abläufe zu überprüfen, unter anderem auch den Bereich Sortieren.

Best-&-Less-Geschäftsführer Paul Viljoen erinnert sich: »Unsere grundlegende Anforderung an das neue Sortiersystem war, dass wir es mindestens zehn Jahre nutzen wollten. Es musste also robust und ausbaufähig sein und flexibel zwischen den einzelnen Produkten unterscheiden können. Zudem hatten wir bestimmte Vorgaben bezüglich Kartons, Menge, Größe und Stoßzeit.«

Fünf Bewerber

Unter fünf Bewerbern um den Auftrag machte das Beumer-Tochterunternehmen Crisplan mit dem Cross-Belt-Sorter LS-4000 CB das Rennen. Zudem unterstützte Crisplant das Haus Best & Less bei der Planung von Konzept und Layout der Anlage.

In den zuvor genutzten Distributionszentren hatte Best & Less die Lagerhaltung und das Cross-Docking ausschließlich manuell abgewickelt.

Termingerechte Übergabe

Bei dieser Vorgehensweise hatte jede Filiale einen festen Platz in der Halle. Am Ende wurde die georderte Ware in verschiedenen Kartongrößen auf 1,7 Meter hohen Paletten in die Filialen transportiert.

Beim Umzug aus den alten Gebäuden in das neue Distributionszentrum plante Best & Less einen Übergangszeitraum von sechs Monaten ein – für den Fall, dass Probleme auftreten würden. Der Betrieb aber wurde innerhalb von drei Wochen vom Zentrum Sydney aus in das neue Gebäude verlegt. Der Aufbau des Sortiersystems begann kurz darauf. Sämtliche Arbeiten wurden termingerecht beendet.

Logische Abfolge

»Bei dem neuen System werden die eingegangenen Waren an einer der beiden Einschleusungsstellen direkt auf den Loop-Sorter gelegt«, erklärt Best-&-Less-Chef Viljoen. »Die Barcode-Etiketten werden automatisch gescannt. Der Scan dient als Empfangsbestätigung. Gleichzeitig erhält das System die Information, zu welcher Rutsche der jeweilige Karton transportiert werden soll.« Hat der Karton die richtige Stelle erreicht, schleust der Cross-Belt-Sorter ihn vom Förderband.


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