23. APRIL 2018

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Fashion-Logistik a' la mode


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Intralogistik - Die Modebranche folgt ganz eigenen Gesetzen. Das gilt auch für die Logistik dieses Wirtschaftszweigs. Fakt ist: E-Commerce respektive Online-Shopping macht auch den Modeversand schneller. Dafür braucht es die passenden Systeme. SSI Schäfer hat sie. (Logimat: Hallen 1 und 7)
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Die Modebranche hat in den letzten Jahren einen strukturellen Wandel durchlaufen. Die klassische, europäisch geprägte Saisoneinteilung in »Frühling/Sommer« und »Herbst/Winter« löst sich immer mehr auf und macht Platz für Zwischen- und Sonderkollektionen. Die Zahl der Käufer, die Geschäfte aufsuchen, ist rückläufig. Dafür wächst die Gruppe derer, die ihre Kleidung online kaufen, seit Jahren beständig. Bereits jedes achte Geschenk unter dem Weihnachtsbaum stammt aus dem Netz. Besonders beliebt sind Kleidung und Technik. Für den Online- und Versandhandel ist das vierte Quartal die umsatzstärkste Zeit im Jahr. Knapp 30 Prozent des Jahresumsatzes werden in diesen drei Monaten erwirtschaftet. Weiter angekurbelt wird der E-Commerce von Aktionstagen wie dem »Black Friday« oder dem »Singles Day« sowie durch andere Rabattaktionen. Big-Data-Auswertungen der Händler unterstützen diese Entwicklung durch persönlich zugeschnittene Angebote und individuelle Kaufanreize. Logische Folge: Die Gesamtumsätze im E-Commerce sind stark steigend, wobei der Artikelumfang pro Bestellung zurückgeht. Der Kunde kauft weniger aber häufiger. Dies führt zu einem exponentiellen Anstieg der Lieferungen im Distanzhandel. 2016 stieg das beförderte Paketvolumen in Deutschland auf fast 2,5 Milliarden Stück.

Enormes Wachstum

Immer kleinere Einheiten mit höherer Dynamik und Komplexität– diese Trends wirken sich stark auf die Logistik aus. Aufgrund des enormen Wachstums im E-Commerce und dessen steigender Relevanz nehmen die Händler die Logistik wieder selbst in die Hand. Bislang bevorzugten sie es, diese an externe Dienstleister auszulagern. Schließlich werden Online- wie Offline-Vertriebskanäle und Bestände nicht mehr parallel, sondern kombiniert betreut. Außerdem werden aus einem Logistikzentrum heraus sowohl Filialen als auch Endkunden beliefert. Hinzu kommt die Notwendigkeit eines effizienten Retourenmanagements.

Zurückgeschickte Waren müssen schnellstmöglich wieder verfügbar sein. Die Rücksendequote liegt im Branchendurchschnitt bei 40 bis 50 Prozent. Ein weiterer Trend sind die Kundenerwartungen hinsichtlich kurzer Lieferzeiten von ein bis zwei Tagen. Einige große Onlineshops bieten bereits Lieferungen am Tag der Bestellung und Lieferungen mit Wunschzeiten an. Entsprechend schnell muss der Auftrag im Logistikzentrum bearbeitet werden, um auch noch späte Bestellungen nach 16 Uhr am selben Tag versenden zu können. Klar also, dass Anbieter von intralogistischen Lösungen auf die veränderten, wesentlich dynamischeren Prozesse in der Fashion-Logistik respektiv im innerbetrieblichen Materialfluss reagieren müssen.


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lj 01/2017
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SSI Schäfer
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