20. JANUAR 2018

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Sagen Sie mal... Herr Sandvoss


bei Krister Sandvoss, seit 2011 bei der Deutschen Messe AG im internationalen Vertrieb tätig. Am 1. Juli 2013 übernahm Sandvoss (36) die Abteilungsleitung im Bereich Global FairsAuslandsmessen bei der Deutsche-Messe-Tochter HannoverFairs International. Seit 1.9.2016 ist er Abteilungsleiter der Cemat Worldwide. Der Betriebswirt arbeitete nach seinem Studium vier Jahre in Australien. Weitere Erfahrung sammelte Sandvoss u. a. als Senior Consultant einer Unternehmensberatung.

Herr Sandvoss,

wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können? Mit einem Lächeln, Sonne und der Familie in der Nähe. Gerne darf auch der Sportteil der Zeitung ganz oben auf dem Frühstückstisch liegen. Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro? Ich will Dinge beeinflussen und Ergebnisse erzielen, habe also eine positive Grundhaltung. Wenn das dauerhaft anders wäre, würde ich das Büro wechseln. Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich? Fehlende Einstellung ärgert mich mehr als Fehler. Gerade für mich als Teamsportler gehört das dazu. Über mich selbst ärgere ich mich, wenn ich zu lange in der Vergangenheit verharre und vergesse, den Blick nach vorne zu richten. Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können? Aus zwei Gründen nicht, erstens: Auch in der Nachspielzeit lässt sich ein Spiel drehen und zwölf Uhr ist da eher Mitte der ersten Halbzeit. Es soll aber auch Fußballspiele geben, bei denen es dann schon 6:0 steht. Zweitens: Der langfristige Erfolg braucht mehr als einen Tag. Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittagessen? Das ist als Messe-Macher mit Veranstaltungen in elf Ländern sehr unterschiedlich. Fisch ist sicher eine tolle Option an vielen Orten dieser Welt. Ich mag die Vielfalt. Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten? Zum Glück habe ich schon in der Jugend zu Hause viel gelernt. Kochen bedeutet für mich Entspannung, dafür nehme ich mir gerne die Zeit. Mit wem würden Sie gern mal am Tisch sitzen? Barack Obama, Charlize Theron und Lenny Kravitz wären sicher eine interessante Runde. Spannend vor allem, weil sich die Aufgaben von meinen so unterscheiden und man neue Einblicke gewinnen kann. Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings. Was tun Sie? Abwägen – wenn es wichtig ist, dann müssen nachfolgende Termine freundlich verschoben werden. Chancen muss man nutzen, wenn Sie da sind. Minutiös getaktete Tage sind heute ohnehin nur bedingt machbar, auch wenn ich Struktur mag. Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt. Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus? Sport – Fußball, Schwimmen oder Laufen –, gutes Essen und Familie mit einem Platz im Grünen und Blick in die Natur. Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm. Wofür schalten Sie ein und warum? Talkshow mit den richtigen Gästen, gute Comedy oder ein spannender Thriller halten mich vor dem Fernseher. Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein. Welches Werk lesen Sie gerade? »What on Earth Happened?« von Christopher Lloyd: die Erdgeschichte in einem Buch – Planet, Leben, Menschen – Big Bang bis heute. Das Buch wurde mir empfohlen. Ich bin aber noch im ersten Drittel und sehr gespannt, ob dieser schnelle Ritt durch die Evolution funktioniert. Weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch? Falls ja, warum ist es genau dieses? »Pursuit of Happiness« – biografisches Drama des Lebens von Chris Gardner. Es zeigt die Wendungen des Lebens eines Mannes - von der Obdachlosigkeit bis hin zur Wall Street.

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lj 03/2017
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