25. APRIL 2018

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Markt

Logistik-IT - Mit der richtigen Software wird die Intralogistik zum Wertschöpfungsfak-tor. Das weiß keiner besser als der Stuttgarter Spezialist Viastore. Um die Prozesse stets im Blick zu behalten, empfiehlt sich der Einsatz eines Warehouse Management Systems.
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Das Omnichannel-Geschäft sollte heute zum Alltag vieler Unternehmen gehören, die bislang auf ihren Direktvertrieb oder auf ihr Händlernetz gesetzt haben. Denn Endanwender nutzen die Beschaffungswege, die ihnen im Augenblick am einfachsten und günstigsten erscheinen – das Geschäft macht der, der präsent ist und liefern kann. Ignoriert man zum Beispiel den Webshop zugunsten anderer Vertriebswege, handelt man am Kundenbedarf vorbei. Digitale wie klassische Kommunikations- und Vertriebskanäle laufen künftig parallel, müssen jedoch eng miteinander vernetzt sein, sonst bleibt die Effizienz auf der Strecke. Das betrifft vor allem die Intralogistik, für die es einen erheblichen Unterschied ausmacht, ob ein Hersteller von Industrieprodukten seinen Händler mit einem Abrufauftrag beliefert oder ob der Endanwender nach dem Mausklick auf ein dringend benötigtes Teil wartet.

Bestellungen gehen über das Internet, über Dispo-Aufträge von Filialen oder von Vertriebsmitarbeitern über das ERP-System ein. Kundenservice und Retourenhandling laufen zudem immer häufiger online ab. Das ist nicht nur bei den Amazons und Zalandos dieser Welt so, sondern auch beim mittelständischen Maschinenbauer. Was für den Vertrieb neue Wege erschließt und für den Kunden besonders benutzerfreundlich und bequem ist, stellt logistisch gesehen eine große Herausforderung dar. Denn Hersteller, Händler und Dienstleister müssen extrem flexibel sein, in Echtzeit auf Kundenwünsche reagieren, pünktlich liefern und dabei auch noch bei Bestellgröße 1 Geld verdienen. Damit vom Eingang des Auftrags bis zur Auslieferung alle Prozesse schlank und fehlerfrei funktionieren, ist neben einer leistungsstarken Lager- und Sortiertechnik vor allem die Software entscheidend.

Volle Skalierbarkeit

Um alle Aufträge effizient zu bearbeiten, empfiehlt sich der Einsatz eines Warehouse Management Systems (WMS), das in Größe, Leistung und vor allem Funktionalität skalierbar ist – und das über Standardschnittstellen mit den gängigen ERP-Systemen wie auch mit ergänzenden Systemen wie Zoll oder Transportmanagement kommuniziert. Dieses verwaltet nicht nur Lager und Bestände, sondern steuert auch die Intralogistikprozesse. Es organisiert, priorisiert und verarbeitet Bestellungen, die über die unterschiedlichen Vertriebskanäle eingehen. Dabei koordiniert das WMS den Wareneingang, die Einlagerung, die Lagerposition, die Auslagerung, Kommissionierung, Verpackung sowie den Warenausgang und Versand. Ob kleine Lager mit geringem Durchsatz, Distributionszentren mit mehreren hunderttausend Orderlines am Tag, komplexe Logistikzentren mit verschiedenen Lagerzonen und hoher Performance, Automatiklager oder manuell- oder staplerbediente Anlagen: Bei einem modernen WMS schaltet man per Mausklick die erforderlichen Ressourcen, Lager- und Kommissioniertypen zu. Das WMS passt sich an Wachstum, sich verändernde Bedürfnisse und neue Artikelstrukturen eines Unternehmens an. Es steuert darüber hinaus auch Shuttles, Regalbediengeräte, Fördertechnik, Sorter und andere mechanischen Komponenten und ist in der Lage, das Management und die Visualisierung komplexer Materialfluss-Systeme zu übernehmen. 


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Ausgabe:
lj 03/2017
Unternehmen:
Bilder:
Viastore

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