25. APRIL 2018

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Sagen Sie mal


Nachgefragt bei Martin J. Hörmann, persönlich haftender Gesellschafter der Hörmann-Gruppe. Gemeinsam mit seinem Vater, Thomas J. Hörmann, und seinem Bruder, Christoph Hörmann, führt er das Tore, Türen, Zargen und Antriebe produzierende Familienunternehmen seit 1990. Hörmann studierte Wirtschaftsingenieurwesen in Karlsruhe. Heute ist er für Deutschland und Asien sowie für die Tür-, Zargen- und Schnelllauftorproduktion verantwortlich. Martin J. Hörmann ist verheiratet und Vater von drei Kindern.

Herr Hörmann, wie muss ein Tag beginnen, um Ihr Freund werden zu können?
Mein Tag beginnt bestenfalls ausgeschlafen, mit einer heißen Dusche und einem anschließenden gemeinsamen Frühstück mit meiner Familie. Die Zeitungslektüre darf dabei nicht fehlen.

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?
Ich starte eigentlich immer positiv in den Tag, meist mit großer Vorfreude auf die anstehenden Termine.

Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich?
Ich gestehe jedem zu, mal einen Fehler zu machen. Mich ärgern aber jene aus mangelnder Sorgfalt oder Ignoranz sowie Fehler, die sich wiederholen.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können?
Eher nicht. Meist weiß man ja noch nicht einmal nach dem Feierabend, auf welcher Seite der Tag nun verbucht werden sollte.

Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittagessen?
Wir haben erst vor einigen Jahren unsere Kantine am Hauptsitz in Steinhagen vergrößert und modernisiert. Sie hat sich zum beliebten Treffpunkt unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entwickelt. An einem Bürotag besteht mein Mittagessen deshalb aus einem sehr ordentlichen Essen in unserer Kantine. Unterwegs ist es meist eine große Bandbreite. Von pappigen Sandwiches (England) bis hin zu köstlichem Sushi (Japan) ist alles dabei.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?
Nicht nur dieses Essen kann ich nicht selbst zubereiten...

Mit wem würden Sie am liebsten am Tisch sitzen? Den Tisch teile ich am liebsten mit meiner Familie und Freunden. Spannend finde ich aber auch den Austausch mit Menschen aus der Kunst – eine meiner Vorlieben.

Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings. Was tun Sie?
In Asien habe ich neben vielen anderen Dingen vor allem Langmut gelernt, und manchmal brauchen die Dinge eben ihre Zeit. Aber im Grunde bin ich ein doch sehr ungeduldiger Mensch.

Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt. Wie sieht Ihr Wohlfühl-Programm aus?
Wenn ich abends mal keine Termine habe, nutze ich die Zeit, um Tennis zu spielen. Anschließend freue ich mich über ein gemeinsames Abendessen mit meiner Familie, bevor ich dann möglichst früh im Bett liege.

Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm. Wofür schalten Sie ein, und warum?
Wenn ich den Fernseher einschalte, dann am liebsten für Sport, vor allem wenn die Bayern spielen. Gerne schaue ich aber auch spannende Dokumentationen. Nur bloß keine Serien – da verliere ich immer den Anschluss.

Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langen Tages noch sein. Welches Werk lesen Sie gerade?
Zurzeit sind es zwei: Benjamin von Stuckrad-Barre mit »Panikherz« und Marcel Reich-Ranicki mit »Die besten deutschen Gedichte«.

Weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch? Falls ja, warum ist es genau dieses?
Es gibt so viele Lieblingsbücher. Wenn es meine Zeit erlaubt, lese ich besonders gerne »Abenteuergeschichten« wie »Die Schrecken des Eises und der Finsternis« von Christoph Ransmayr, »Moby-Dick« von Herman Melville oder »Choral am Ende der Reise« von Erik Fosnes Hansen.

Ausgabe:
lj 04/2017
Unternehmen:
Bilder:
Klemme/Mittwoch/Hörmann

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