19. JANUAR 2018

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"Wir segeln weiter in voller Fahrt"


Unternehmen - Zwölf der Top-20-Konzerne im E-Commerce setzen bei ihren Intralogistik-Prozessen auf Vanderlande-Lösungen. Die Paketsysteme des Unternehmens sortieren mehr als 39 Millionen Pakete täglich. Und Gepäckfördersysteme von Vanderlande bewegen 10,1 Millionen Gepäckstücke pro Tag. Ein Gespräch mit Geschäftsführer Matthias Kramm über die Dynamik eines der führenden Unternehmen in der Logistikautomation. Gesprächspartner: Michael Weilacher
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Mehr als 600 Airports, darunter auch viele Highflyer unter den Flughäfen, sind mit Gepäckfördersystemen von Vanderlande ausgestattet. Erhalten Sie Ihr Gepäck immer und dazu auch noch rechtzeitig, Herr Kramm?
In der Regel ja, besonders wenn es über eine Anlage von Vanderlande läuft. Im Übrigen kann ich Ihnen versichern: Gepäckanlagen fressen keine Gepäckstücke. Das heißt, im System geht nichts verloren. Gepäckabfertigungssysteme ernähren sich von Strom und Öl, nicht von Koffern. Und wenn doch mal einer vermisst wird – dank moderner Rückverfolgung werden in modernen, größeren Anlagen 100 Prozent der ein- und ausgeschleusten Gepäckstücke fotografisch festgehalten und dadurch ermittelt.

Der Airport-Bereich, Herr Kramm, also Gepäckfördersysteme, ist ja nur eine von vier Säulen des Geschäftsmodells von Vanderlande. Für beträchtliche Umsätze sorgen auch Parcel, Warehouse Automation und Service. Welchen Anteil hat die jeweilige Sparte am Gesamtumsatz Ihres Hauses?
Der Bereich Warehouse Automation liegt mittlerweile mit beträchtlichem Abstand vorn, gefolgt von Gepäckfördersystemen und Paketlogistik, die in etwa gleichauf liegen, aber letztlich sehr projektgetrieben sind. Auch der Service-Bereich prosperiert. Ich bin jetzt fast zehn Jahre bei Vanderlande. Schon drei Jahre nach meinem Eintritt in das Unternehmen war der Lagerbereich umsatzmäßig größer als der Airport-Bereich. Aber diese Verlagerung des Schwerpunkts unserer Geschäftstätigkeit im deutschsprachigen Raum war gewünscht es werden hier ja kaum neue Flughäfen gebaut , wofür letztlich wiederum die Entwicklung der Märkte, Stichwort E-Commerce, den Ausschlag gegeben hatte.

Warehouse Warehouse über alles also?
Gepäckförderanlagen und der Paketbereich bleiben wichtig, aber E-Commerce und Express-Business sind für uns die Umsatztreiber der Stunde.

Namhafte Kunden von Vanderlande sind neben vielen anderen wie DHL, Edeka und Lidl auch Amazon und Zalando. Für Amazon ist Vanderlande auch in den USA tätig.
Ja, der E-Commerce schlägt bei uns doppelt zu Buche, im Lagerbereich und im Paketbereich. Deswegen haben wir auf diesen Gebieten so enorme Wachstumsraten. Alle Pakete, die Zalando, Amazon wie auch andere E- Commerce-Größen verschicken, müssen irgendwo sortiert und für die Auslieferung an die Kunden bereitgestellt werden.


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Ausgabe:
lj 04/2017
Unternehmen:
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