21. APRIL 2018

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Lagerübergreifend vernetzt


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Konzepte - Nur einen Mausklick vom Produkt entfernt die Digitalisierung hat die Anforderungen der Märkte und das Konsumverhalten der Verbraucher verändert. Die Antwort lautet: Industrie 4.0. Was sie für die Logistik bedeutet, erklärt Automatisierer Unitechnik.
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Die Anforderungen der Märkte und das Konsumverhalten der Verbraucher haben sich im Zuge der Digitalisierung stark gewandelt, weiß der Anbieter von Industrie-Automatisierung und Informatik Unitechnik. Fast jedes Produkt ist nur noch einen Mausklick entfernt und wird just in time versandkostenfrei geliefert. Die Antwort der Wirtschaft auf diese Herausforderungen lautet: Industrie 4.0, die Vernetzung aller Elemente der Wertschöpfungskette. Was bedeutet das konkret für die Logistik? Als Schnittstelle zwischen Konsumenten und Produzenten gestaltet sie die Prozesse der digitalen Wirtschaft maßgeblich mit. Mit Hilfe moderner IT- und Automatisierungskonzepte bereiten Unternehmen ihre Logistikzentren auf die Erfordernisse von Digitalisierung, Vernetzung und autonomen Systemen vor.

Höhere Eigenverantwortung
Im Logistikzentrum der Zukunft haben autonome Einheiten das Zepter übernommen. Selbstfahrende Systeme bewegen sich frei im Raum. Das erfordert eine höhere Eigenverantwortung aller beteiligten Einheiten. Sie benötigen elektronische Hilfsmittel wie Kamera- oder Navigationssysteme, müssen untereinander vernetzt sein und sich über das Internet auch von außen ansteuern lassen. Logistik 4.0 spielt sich demnach vor allem auf der Seite der Elektronik und der Informationsverarbeitung ab. Das heißt konkret: Anbieter von Software- und Automatisierungslösungen sind erste Ansprechpartner für Unternehmen, die ihre Logistik 4.0-tauglich gestalten möchten. Systemintegratoren, die herstellerneutral arbeiten, haben einen guten Überblick über den Markt und können aus der Vielzahl der angebotenen Produkte eine anforderungsgerechte Gesamtlösung zusammenstellen und integrieren.

Größere Autonomie
Die Einflüsse von Logistik 4.0 werden auf allen Stufen der Automatisierungspyramide wirksam. Die unteren Steuerungsebenen erhalten mehr Intelligenz und damit eine größere Autonomie. Zusätzlich kommt es zu einer Vernetzung der Informations- und Datenflüsse über alle Bereiche des Unternehmens hinweg und darüber hinaus: Logistik 4.0 ist der Blick über den Rand des Logistikzentrums in Richtung der gesamten Lieferkette. Es entstehen neue Wertschöpfungsketten, in denen jede Produktionseinheit, jeder Lieferant und jeder Endverbraucher Teil des umfassenden Logistiksystems ist. Um diesen Paradigmenwechsel in der eigenen logistischen Infrastruktur zu vollziehen, müssen Unternehmen die richtigen Weichen stellen. Das gilt im Lager für die Bereiche Intralogistiksoftware, Anlagenvisualisierung, Datenübertragung, Steuerungstechnik sowie Aktorik und Sensorik.

Damit alle eingesetzten Systeme miteinander kommunizieren und Daten austauschen können, müssen die eingesetzten Softwarelösungen über offene Standards und einfach zu handhabende Schnittstellen verfügen. So lassen sie sich leicht weiterentwickeln und erlauben, neue Systemteilnehmer flexibel anzubinden. Zusätzlich muss der Ort, über den eine Software bereitgestellt wird, variabel sein. Die klassische Anlage mit Rechnerschrank und Server bleibt nicht länger die Regel. Eine höhere Flexibilität bieten Cloud- bzw. Software-as-a-Service(SaaS)-Lösungen sowie die Nutzung virtueller Server. Ein Lagerverwaltungssystem (LVS) kann beispielsweise als virtuelle Maschine betrieben werden und so mehrere Unternehmensstandorte betreuen. Nutzer greifen über das Internet auf das LVS zu und erhalten alle Informationen in Echtzeit. Gleichzeitig werden auf diese Weise hierarchische und unflexible IT-Strukturen überwunden. Darüber hinaus erfordert Logistik 4.0 einen neuen Umgang mit Daten. Alle eingesetzten Softwarelösungen liefern Informationen, etwa zur Dauer eines Kommissioniervorgangs. Es gilt, diese Daten intelligent auszuwerten und zueinander in Beziehung zu setzen. Ein Data-Warehouse übernimmt als zentrale Datenbank diese Aufgabe. Die auf Basis von Algorithmen gewonnenen Erkenntnisse helfen Anwendern bei der Entscheidungsfindung und ermöglichen Prozessverbesserungen.


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Ausgabe:
lj 04/2017
Unternehmen:
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Unitechnik
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