20. APRIL 2018

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Frisch auf den Tisch


Markt

Systemlösungen - Kaum eine Disziplin stellt ähnlich hohe Ansprüche an den Fachmann wie die Frische-Logistik. Ein Witron-System sorgt in diesem Segment mit minimaler Mechanik für maximale Pickleistung.
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Obst und Gemüse – die Menschen ernähren sich immer bewusster. Bei permanent steigender Nachfrage wird die Auswahl an der Frische-Theke in den Supermarkt-Filialen und Convenience-Shops größer und größer. Doch kaum ein anderes Warensegment stellt die Logistiker vor so hohe Herausforderungen wie die Frischelogistik. Es sollen Anforderungen hinsichtlich der Produkt-Sensibilität und Ergonomie automatisiert gelöst werden. Dies ist jedoch vor allem in Systemen mit geringen Artikelspektren kosteneffizient nur schwer umsetzbar. Abhilfe schafft »Optimal Fresh Picking« von Witron. OFP, so die Abkürzung, vereint sämtliche Anwendungsfälle in nur einem System. Die filialgerechte Kommissionierung von Vollbehältern bzw. Kartonagen und das Piece-Picking aus Behältern und Kartons werden integriert mit nur einem automatisierten System abgewickelt, und das wirtschaftlich, flexibel, mit kurzen Durchlauf-zeiten, ergonomisch, platzsparend und kom-pakt, bei einem ausgewogenen Einsatz von Fördertechnik. Der Kunde startet mit einer Basisvariante und kann diese bei Bedarf erweitern, denn das innovative System ist skalierbar. Zusätzliche Module können problemlos in das Gesamtkonzept integriert werden.

Die Besonderheit: Die Bewegungen im System werden auf das Minimum reduziert. Einlagerung und Nachschub erfolgen produktschonend durch Dynamic Mini Loads (DML): kleine, energieeffiziente Regalbediengeräte mit doppelter Lastaufnahme. Zwei DMLs pro Gasse gewährleisten Redundanz in den Modulen und stellen den stetigen Nachschub zur Kommissionierung sicher, der nachgeschoben wird in einzelne Kommissionierebenen. In jeder Ebene sind alle Artikel in einer Art Kommissionierfront aufgestellt. Sechsfachtiefe (bei Halbbehältern zwölffachtiefe), artikelreine Durchlaufkanäle entlang der Behältergasse ermöglichen einen intelligenten Nachschub, zum einen durch kurze Wege vom Lagerfach zum Durchlaufkanal, und zwar ohne zusätzliche Fördertechnikverbindungen, zum anderen dank des stetigen Nachschubs von mehreren Behältern pro RBG-Bewegung. Alle Kommissionierebenen arbeiten komplett unabhängig voneinander, wodurch mit kurzer Durchlaufzeit meh-rere Aufträge unterschiedlichster Filialen pa-rallel bearbeitet werden können.

Bereitstellung gemäß Filiallayout

In jeder Kommissionierebene wird die Bestellung einer Filiale komplett fertig kommissioniert. Vollbehälter bzw. Kartonagen unterschiedlicher Größe werden mittels eines Kommissionier-Shuttles direkt aus der Pickfront entnommen und auf einen Abtransportförderer gegeben. Die Bereitstellung der Artikel in den Modulen erfolgt gemäß dem Filial-Layout, um kürzeste Fahrwege der Shuttles zu ermöglichen. Ebenso wie beim Nachschub mittels DML entfallen auch beim Shuttle die weiten Fahrten, beispielsweise zum Gassen-ende. Die größtmögliche Auslagerleistung ist also gewährleistet. Die Abtransportbahn bewegt die Ware direkt zu automatischen Stackern. Hier werden die Behälter bzw. Kartonagen ohne Pufferung auf Paletten respektive Rollcontainer gegeben.


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Ausgabe:
lj 06/2017
Unternehmen:
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