22. JANUAR 2018

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Shuttle in die Zukunft


Special

Neubau - Seit Jahren arbeiten Förch und Vanderlande zusammen. Dies wird nun mit der Erweiterung des vorhandenen Logistiksystems durch den Bau eines zweiten angebundenen Logistikzentrums fortgesetzt.
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Gesteigerte Produktivität

Pick@Ease-Arbeitsstationen sind für verschiedene Kapazitäten und Mehrwertdienstleistungen konzipiert und bieten mit 100 bis 1.000 Auftragszeilen pro Stunde und Bediener eine optimale Lösung, um die Produktivität von Bedienern und Prozessen zu steigern. Darüber hinaus tragen sie entscheidend dazu bei, die Fehlerrate nahezu auf null zu reduzieren. Neben der Ergonomie der Kommissionierarbeitsplätze spielte bei Förch auch die Wechselgeschwindigkeit der Quell- und Zielbehälter eine entscheidende Rolle. Aus diesem Grunde entwickelte Vanderlande die Pick@Ease.3+, die im Unterschied zu den bisherigen Modellen nicht nur für den Quellbehälter, sondern nun auch für die Zielbehälter einen schnellen Wechsler besitzt. Dadurch kann der Behälter in weniger als zwei Sekunden getauscht werden. Die Pick@Ease.3+ unterscheidet sich von den bisherigen Hochleistungsarbeitplätzen in der Abarbeitung individueller Aufträge, wobei die Quellbehälter am Arbeitsplatz und somit dem Bediener in Sequenz angeboten werden. Die ergonomischen Grundelemente wie die individuelle Einstellbarkeit der Plattform in der Höhe, abhängig von der Körpergröße des jeweiligen Bedieners, die horizontalen Bewegungsabläufe für Arme und Hände, die Bereitstellung sämtlicher Informationen auf ergonomischer Höhe sowie ein dimmbares Beleuchtungskonzept sind ebenfalls in dieser neue-sten Version des Pick@Ease-Arbeitsplatzes integriert. Dadurch wird auch für diese Pick@Ease eine dauerhafte Leistung der Bediener über vier Stunden garantiert. In dem neuen Design wurden weiterhin Verbesserungen vorgenommen, die vor allem dem Thema Nachhaltigkeit Rechnung tragen. Bereits 2015 wurde das bestehende Lagerverwaltungssystem LVS auf die neueste Generation der Vanderlande Software Suite Vision umgestellt. Damit wurde die etwas in die Jahre gekommene vorhandene Software zunächst auf die heutigen, neuen »Förch-spezifischen« Prozesse getrimmt. Auch war dieser Schritt erforderlich, um beide Systeme in den beiden Logistikzentren zentral zu steuern. Dadurch ist es möglich, über den gemeinsamen Auftragsstart und eine gemeinsame Batch-Planung kontinuierlich beide Logistikzentren auszulasten. Der neu gestaltete Auftragsstart wurde im neuen Logistikzentrum angesiedelt. Von dort aus können Auftragstablare jeden einzelnen Pickbereich im alten und im neuen Logistikzentrum anfahren. Außerdem wurde der Auftragsstart mit einer neuen automatischen Leerkartonagenanlage ausgestattet. Hier wurde in der jetzigen Ausbaustufe die Leistung zunächst verdoppelt, wobei weitere Ausbaureserven für die nächste Baustufe bereits berücksichtigt sind. Gleiches gilt für das Euro-Halbpalettenlager (V-Lager) mit seinen rund 15.000 Stellplätzen und für das Microshuttle-Lager mit rund 65.000 Stellplätzen, die beide Raum für zusätzliche Ausbaustufen bieten.


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Ausgabe:
lj 06/2017
Unternehmen:
Bilder:
Vanderlande
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