20. JANUAR 2018

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Schwere Jobs werden leicht


Markt

Prozessoptimierung - J. Schmalz begeistert seine Kunden überall dort, wo Prozesse mit Hilfe von Vakuum-Technologie effizienter gestaltet werden. Mit klugen Konzepten und starken Produkten sorgt das Unternehmen für wirtschaftliches Material-Handling.

Konsequente Kundenorientierung, Innovationen, gute Qualität und umfassende Beratungskompetenz machen J. Schmalz zum führenden Partner für Vakuum-Technologie in der Automatisierungs-, Handhabungs- und Aufspanntechnik. Das weltweit agierende Familienunternehmen bietet seinen Kunden effiziente Lösungen, die präzise auf die individuellen Anforderungen abgestimmt sind. Davon konnte sich ein weiteres Mal der Wechselrichter-Spezialist Kaco New Energy überzeugen, der auf Produkte von J. Schmalz vertraut.

Effiziente Abläufe

Kaco New Energy entschloss sich zum Bau einer neuen Fabrik. Seit Mai 2011 werden im neuen Werk 5, das über eine Produktionskapazität von vier Gigawatt verfügt, hauptsächlich Drehstrom-Wechselrichter der TL3-Serie gefertigt. Die Wechselrichter können wie ein Baukasten flexibel dem Kundenwunsch angepasst werden. Je später diese Spezifizierung in der Produktion erfolgt, desto wirtschaftlicher ist der gesamte Prozess. Dazu wurde die Produktion konsequent auf eine auftragsbezogene Fertigung ausgerichtet und auf zwei Ebenen angeordnet.

Auf der oberen Ebene des Werks werden neutrale Baugruppen gefertigt, vormontiert und gepuffert. Erst wenn der Kunde bestellt, finden auf der unteren Ebene das Customizing und die Endmontage der Wechselrichter nach seinen Wünschen statt. Direkt im Anschluss werden die Geräte verpackt, kommissioniert und versendet. So konnte eine Auftragsdurchlaufzeit von nur zwei Tagen erreicht werden. Die Umstellung auf vollautomatisierte Prozesse und auftragsbezogene Fertigung erfordert einen reibungslosen Materialfluss. Der Transport der Wechselrichter innerhalb des Produktionsprozesses geschieht daher vollautomatisiert auf einem Werkstückträger.

Ausnahme ist das Customizing, bei dem Kaco New Energy auf das Know-how seiner Mitarbeiter setzt. Das bedingt, dass die Handhabung der Wechselrichter manuell erfolgt. Bis zur Konfektionierung werden die neutralen Baugruppen im automatischen Hochregallager gepuffert und bei Auftragseingang an die Customizing-Linie abgegeben. Für die letzten Arbeitsschritte müssen die 690 x 420 x 200 Millimeter großen und 40 Kilogramm schweren Geräte angehoben und anschließend im Verpackungskarton abgelegt werden. Ein weiterer Hebevorgang ist im Versandbereich erforderlich, wo die verpackten Wechselrichter palettiert werden.

Bewährte Technologie

40 Kilogramm sind in der Leistungsklasse der TL3-Geräte zwar vergleichsweise wenig,dennoch wollte und konnte das Unternehmen seinen Mitarbeitern diese Belastung nicht zumuten. Bei der Suche nach einer integrierten Systemlösung wurden die Anwendungstechniker der J. Schmalz GmbH frühzeitig einbezogen. Der Kontakt zum Vakuum-Spezialisten bestand schon seit langem. »Die Vakuum-Schlauchheber von Schmalz sind in anderen Kaco-Werken bekannt und bewährt«, fasst Werkleiter Erk Wehner die guten Erfahrungen mit Hebegeräten von Schmalz zusammen: »Wir sind sehr zufrieden damit, so dass uns die erneute Entscheidung für Schmalz leicht gefallen ist.«

Breites Produktspektrum

Sauggreifer sind in der manuellen und automatisierten Handhabung nicht mehr wegzudenken. J. Schmalz bietet ein breites Portfolio an Sauggreifern in Standard- und Sonderausführungen an. Anwendungsspezifisch ausgelegt steht für jede Aufgabe der passende Greifer zur Verfügung. Dazu gehören Miniatur-Sauger zum Handhaben von Elektronik-Bauteilen, Maxi-Sauggreifer für Rotorblätter von Windkraftanlagen, Spezialgreifer für empfindliche Wafer oder robuste Sauger zum Handhaben von verzunderten Stahlblechen. Bei den Sauggreifern der Baureihe PFYN handelt es sich um standardisierte Handhabungs-Komponenten mit Durchmessern von einem bis 200 Millimeter. Für Rohwafer und Zellen in der Elektronik-, Solar- und Photovoltaik-Indus-trie bietet Schmalz feinfühlige Sauggreifer wie die Baureihe SWGm an. Diese können Wafer oder Zellen extrem schnell, reproduzierbar präzise sowie schonend handhaben. Für verzunderte Stahlbleche wurde die Baureihe der Sauggreifer SAB entwickelt.

Sie basiert auf einem Balgsauggreifer mit 1,5 Falten. Erhältlich sind sie in Abmessungen von 22 bis 125 Millimeter Durchmesser. Ein Sauggreifer für das Montage-Handling von Glasscheiben besitzt andere Eigenschaften als ein Greifer für die dynamische Handhabung von Blechen in der Massenproduktion. Mit den Saugplatten des Typs SGF lassen sich individuelle Sauggreifsysteme für das Glasscheiben-Handling umsetzen.

Noch bewegter geht es in der Blechteile-Produktion zu. Das Haus J. Schmalz liefert dafür die Glockensauggreifer des Typs SAXM mit Durchmessern von 30 bis 115 mm. Sie besitzen hohe Haltekräfte und eine maximale Querkraftaufnahme auf geölten Blechen. Für durchlässige Oberflächen bietet Schmalz die Spe-zialgreifer der Baureihe SCG an, die als Komplettsysteme mit integrierter Vakuumerzeugung aufgebaut sind. Um Werkstücke mit saugdichten Oberflächen zu transportieren, kommen die Baureihe PFYN und die Sauggreifertypen FGA sowie FSGA in Frage.

Neuer VacuMaster

Neu aus dem Hause J. Schmalz kommt der VacuMaster HHVM. Dank der kompakten Abmessungen kann der Anwender Holzplatten aus engen, stehenden Plattenlagern entnehmen, um 90 Grad schwenken und eine horizontale oder vertikale Plattenaufteilsäge beschicken. Der Vacu-Master hat eine Gesamthöhe von 270 mm und ist maximal 60 Kilogramm schwer. Gegenüber dem Vorgängermodell konnte Schmalz den Druckluftverbrauch um 30 Prozent senken. Den VacuMaster gibt es in drei Traglastklassen für Gewichte bis 100, 150 oder 200 kg. Die angegebene Traglast wird bereits bei einem Systemunterdruck von 200 Millibar erreicht, sodass auch poröse Span- und MDF-Platten sicher gehalten werden.

www.schmalz.com


Daten & Fakten
J. Schmalz zählt zu den führenden Anbietern in der Automatisierungs-, Handhabungs- und Aufspanntechnik und bietet vielen Branchen effiziente Lösungen im Bereich Vakuum-Technik an.
Das Unternehmen beschäftigt am Hauptsitz in Glatten (Schwarzwald) und in 15 Niederlassungen im Ausland 650 Mitarbeiter.

Ausgabe:
lj 04/2012
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