23. JANUAR 2018

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Zweites Leben erster Klasse


Markt / Intralogistik

Modernisierung. Anlagenmodernisierung ist kein Hexenwerk, setztaber ein hohes Maß an Fachwissen und tiefes Prozessverständnisvoraus. Erstes Ziel des Modernisierers muss sein, die Wettbewerbsfähigkeit des Kunden zu erhöhen. Wie das geht, auch unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit, weiß Stöcklin Logistik aus der Schweiz.
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Im Verlauf ihrer fast 80-jährigen Geschichte hat die Stöcklin-Gruppe weltweit an die 200 Modernisierungsprojekte umgesetzt. Dabei hat sich stets eine bestimmte Projektmethodik bewährt: In partnerschaftlicher Zusammenarbeit mit dem Auftraggeber entstehen Lösungen, welche die intralogistischen Prozesse des Kunden deutlich wirtschaftlicher werden lassen.

Grundlage dafür ist eine umfassende Ist- und Soll-Analyse. Dabei stehen folgende Ziele im Mittelpunkt: Erhöhung der Anlagenleistung, Stabilisierung der Verfügbarkeit, Erweiterung der Kapazitäten, Senkung der Kosten, Erhöhung der Effizienz von Anlage und Mitarbeitern, Verbesserung der Ergonomie am Arbeitsplatz, Erhöhung der Sicherheit im Lager.

Wie wirksam eine professionell durchgeführte Modernisierung sein kann, zeigt eine von Stöcklin vorgenommene Maßnahme beim Medizintechnikspezialisten B. Braun am Standort Crissier in der Schweiz.
Durch die Umsetzung eines klugen Modernisierungskonzepts konnte die Durchsatzleistung des rundum erneuerten Logistikzentrums von B. Braun in Crissier um 200 Prozent gesteigert werden. Ermöglicht hat diesen massiven Leistungsschub die durchgängige Automatisierung der Ein- und Auslagerungsprozesse.

Wichtige Fertigungsstätte

In Crissier bei Lausanne unterhält B. Braun mit einem »Center of Excellence« (CoE) die zentrale Fertigungsstätte für Mehrkammer-Infusionsbeutel. Über ein angegliedertes Hochregallager (HRL) wird die Produktion mit Rohstoffen und Fertigprodukten ver- bzw. entsorgt. Fassungsvermögen der 1984 in Betrieb genommenen, 70 Meter langen, 20 Meter breiten und 17 Meter hohen Anlage: 5.800 Paletten.

Die Ladungsträger wurden über viele Jahre hinweg von zwei manuell gesteuerten Regalbediengeräten (RBG) bewegt. Dieses System und das Arbeitsprinzip »Mann zur Ware« zeigten jedoch zunehmend Schwächen, war nicht mehr wirtschaftlich und auch in Sachen Sicherheit kaum noch tragfähig.


Besonders vor dem Hintergrund erhöhter Produktionskapazitäten sah sich B. Braun in Crissier also veranlasst, die Ein- und Auslagerleistung deutlich zu steigern sowie die Effizienz und die Qualität der Prozesse zu optimieren.

Das von Stöcklin Logistik entwickelte Konzept folgte den Ergebnissen einer von B. Braun Medical durchgeführten Studie, welche die Einführung eines automatisierten Systems nach dem Prinzip »Ware zum Mann« empfahl.

Für die Umsetzung des Projektes wurde Stöcklin Logistik als Generalunternehmer verpflichtet. Damit standen die Intralogistiker des Schweizer Unternehmens vor beträchtlichen Herausforderungen.


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