20. APRIL 2018

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»Unsere Produkte sind immer State-of-the-Art«


Fördern & Transportieren

Interview - Wenn bei Fördersystemen in Logistik oder Industrie Anspruch und Ergebnis deckungsgleich sind, kann es sehr gut sein, dass man es mit einer Anlage von Eisenmann zu tun hat. Ralf Weiland, Leiter des Bereichs Fördertechnik bei Eisenmann, sagt im Gespräch mit dem Logistik Journal, warum nur Top-Qualität sein Haus verlässt. Gesprächspartner: Michael Weilacher
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Herr Weiland, was macht man bei Eisenmann, wenn man den Bereich Conveyor Systems leitet?

Der Bereich Conveyor Systems befasst sich mit Materialfluss-Automation, insbesondere mit Elektrohänge- und Elektrobodenbahnsystemen. Unsere Kunden kommen hauptsächlich aus der Intralogistik, aber auch aus der Automobil- und Automobilzulieferindustrie. Als meine Hauptaufgabe betrachte ich es, meine Begeisterung für unsere Produkte und für unsere Kunden auf meine Mitarbeiter zu übertragen und so mit meinem Team zur erfolgreichen Umsetzung unserer Geschäftstrategie beizutragen. Darüber hinaus bringe ich mich gerne in unsere aktuellen Forschungs- und Entwicklungsprojekte ein.

Betrachtet man Ihr gesamtes Aufgabengebiet, also auch Ihre Dienstleistungen und Produkte für die anderen Bereiche des Hauses Eisenmann, hat man den Eindruck, dass Sie ziemlich vielseitig sind.

In der Tat, auch im Bereich Fördertechnik ist Eisenmann breit aufgestellt. Unsere Automobiler und Oberflächentechnik-Spezialisten etwa setzen auf Elektrobahnen in Form eines Tauchfördersystems oder eines Transport- und Puffersystems für Fahrzeugkarossen. Auch Power-&-Free-Förderer gehören zum Kernsortiment.

Fördertechnik hat sich im Laufe der Jahrzehnte stark verändert. Welche besonders auffälligen Veränderungen, Herr Weiland, haben Sie wahrgenommen?

Die Komplexität der Technologie und die hohe Verfügbarkeit der Anlagen haben stark zugenommen. Obwohl Fördertechnik am Ende nichts anderes leistet, als Waren oder Güter von A nach B zu transportieren, wird ständig versucht, das letzte Quäntchen Leistung aus ihr herauszuholen. Insbesondere in Zeiten des globalen Wettbewerbs wird neben der technischen Leistung die Wirtschaftlichkeit – und damit die Flexibilität einer Anla-ge – zu einem weiteren entscheidenden Faktor.

Da müssen die Entwickler sich allerhand einfallen lassen.

Wenn man sich heute die Fördertechnik in der Intralogistik anschaut, Elektrohängebahnen oder Fahrerlose Transportsysteme etwa, aber auch andere Lösungen, dann sieht man, dass es große Entwicklungsschritte gegeben hat. Wir selbst entwickeln unsere Produkte ständig weiter und ergänzen unser Produktportfolio. Neben den Anforderungen an Hochleistung und Flexibilität berücksichtigen wir bei der Entwicklung »design to cost«. Damit unterstützen wir unsere Kunden, ihr Kostenziel zu erreichen.

… mit einem immer stärker gewordenen IT-Anteil.

Richtig. Um all diese Faktoren zu berücksichtigen, bieten wir unseren Kunden Gesamtlösungen aus einer Hand an, inklusive der IT von der untersten Steuerungsebene bis hin zum übergeordneten IT-System.

Wo, Herr Weiland, bekommen Sie in Zeiten des »War for Talents« das Personal dafür her? Gut ausgebildete Fachkräfte sind rar.

Zum einen bilden wir selbst aus. Zum anderen unterhalten wir enge Kontakte zum Beispiel zu Hochschulen und präsentieren Eisenmann auf Recruiting-Messen als attraktiven Arbeitgeber. Unsere Auszubildenden, zum Beispiel die Mechatroniker, durchlaufen unser Unternehmen in verschiedenen Bereichen. Genauso verhält es sich mit unseren Studenten von der Dualen Hochschule. Über Praktika, Bachelor- und Masterarbeiten erhalten sie Einblick in den Tagesablauf eines mittelständischen Anlagenbauers und arbeiten an spannenden, oft internationalen Projekten mit. Bei guter Leistung werden Auszubildende und Studenten in der Regel von uns übernommen.


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lj 06/2013
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