21. APRIL 2018

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Andocken, aber richtig


Produkte Verladesysteme

Komplettlösung - Wer einen Lkw fährt, muss immer auf der Hut sein. Besondere Vorsicht aber ist in der oft beengten Verladezone geboten. Jetzt macht ein neues System von Arnold das Andocken einfacher.
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Betrachtet man eine klassische Verladezone, erkennt man schnell, dass eine sichere, schnelle und zuverlässige Verladung oft nur durch das Zusammenspiel einer Vielzahl von Geräten und gut geschultem Personal gewährleistet werden kann. So benötigt man mindestens eine Anpassrampe oder einen Hubtisch, um den Spalt und die Höhendifferenz zwischen Lkw und Gebäude auszugleichen, einen Keil, um den Lkw zu sichern, und einen Rammschutz, um beim Andocken des Lkw an die Verladestation den Anprall zu dämpfen. Häufig werden auch Produkte zur Abstützung des Aufliegers (hinten) benötigt. Hinzu kommen Wetterschutz und Dichtlippen an den Rampen, um Wärmeverluste in der Lagerhalle oder umgekehrt das Eindringen von kalter oder feuchter Luft in die Halle zu verringern. Dies alles erfordert bereits in der preiswertesten Variante eine ansehnliche Investition in die Verladezone. Hinzu kommen Probleme, die von Schaltern, Sensoren, Schläuchen und Zylindern verursacht werden können. Und zwar dann, wenn die potenziellen Fehlerquellen nicht regelmäßig geprüft, gewartet oder, falls erforderlich, ausgetauscht werden.

Grund genug für das Haus Arnold Verladesysteme, in Zusammenarbeit mit universitärer Forschung die Verladezone auf mögliche Verbesserungen hin zu analysieren. Ergebnis ist ein neues Konzept, das auf lang gehegten Kundenwünschen und aktueller, wissenschaftlicher Methodik basiert. Es ermöglicht einen sicheren, schnellen und effizienten Verladeprozess. Kernstück des neuen Konzepts, gefördert unter anderem vom Bundeswirtschaftsministerium, ist eine neue Andockstation, die Anprallschutz, Höhenanpassung und Wegroll-sicherung in sich vereint. Eine wichtige Rolle in dem neuen Konzept spielt mit dem »piggyback car« auch eine automatische Verladung.

Effektiver Schutz

Mittels der Arnold-Andockstation werden Lkw und Verladestation effektiv vor Schäden geschützt, da ein harter Anprall von vornherein ausgeschlossen ist – der Lkw wird durch einen Multifunktions-Unterfahrschutz gestoppt und vor Wegrollen gesichert, bevor er Schäden verursachen kann. Die Höhenanpassung erfolgt während des Andockens, da der Lkw sich über eine so genannte Auffahrschräge in allen Achsrichtungen der Rampenkante anpasst. Schwimmbewegung entfallen, wodurch eine Anpassrampe entfällt, logischerweise ebenso wie die zeitaufwendige Justierung einer Anpassrampe.

Geringer Aufwand

Weil der Lkw durch das neue System in die richtige Position geführt wird, kann er nicht mehr versetzt andocken und bis auf zwei Zentimeter an das Gebäude heranfahren. Dadurch braucht es keine großen Wetterschutz-Einrichtungen. Ein vergleichsweise kleiner Dichtrand reicht aus. Zudem ist bei der Verladung durch Gabelstapler keine Spaltüberbrückung mehr nötig. Ein wichtiger Vorteil auch: Dank des neuen, platzsparenden Systems kann die Halle kleiner gebaut werden, auch Rampengruben sind obsolet. Darüber hinaus gewährleisten gute Abdichtungsmöglichkeiten beträchtliche Energieeinsparungen.


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Ausgabe:
lj 01/2014
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