17. JANUAR 2018

zurück

kommentieren drucken  

Hervorragende Vergütung


Produkte / Industrieböden

Betonverdichtung - Im Lager von Kfz-Teilehändler Hengstenberg kam es infolge hoher Staubentwicklung binnen Kürze zu starken Verschmutzungen, die vorwiegend durch Zementpartikel vom immer rauer werdenden Boden entstanden. Spezialist Norsa sorgte mit seiner Bodenvergütungs-Methode für Abhilfe.

Ein Industrieboden muss robust, langlebig, pflegeleicht und schadstofffrei sein, denn er ist extremen Belastungen ausgesetzt. Zum Schutz des Personals, der Technik und der Waren ist die Abrieb- und Staubfestigkeit ein Muss. Hohe Anforderungen an den Industrieboden und die reiche Auswahl guter Bodenvergütungs-Verfahren erscheinen zunächst groß. Die meisten Kunden kennen Imprägnierungen, Versiegelungen und Beschichtungen von Betonböden. Das sind aber stets betonfremde Stoffe, die sich dennoch mit dem Beton verbinden sollen. Besser wäre es, dem Beton selbst diese Eigenschaften zu verleihen. Bei Recherchen stößt man in letzter Zeit immer öfter auf sogenannte Wassergläser. Die am Markt angebotenen Verfahren scheinen häufig gleichwertig – gleichwohl bestehen signifikante Unterschiede. Werden Wassergläser bzw. organische Silikatverbindungen eingesetzt, zeigen sich deren Schwächen und Mängel bereits innerhalb weniger Jahre. So auch in dem von Hengstenberg im Juli 2013 neu errichteten Kfz-Teilelager, das eine starke Verschmutzung infolge hoher Staubentwicklung aufwies. Im Rahmen einer erfolgreichen Nachvergütung hat Norsa mit ihrem Verfahren zur natürlichen Eigenverdichtung von Betonböden die Grundlage für die gewünschte Sauberkeit und Staubfreiheit geschaffen.

Produkte für Kfz und Maschinenbau

Die in Essen ansässige Hengstenberg Gruppe handelt mit Produkten für die Kraftfahrzeugreparatur und den Maschinenbau. Im Jahr 2013 bezog das Unternehmen mit seinen 160 Beschäftigten den Firmensitz im Essener Gewerbegebiet Econova. Allein die Lagerhalle bietet 11.000 Quadratmeter Lagerkapazität. Aufgrund der zu erwartenden hohen Belastungen entschied man sich für eine besonders strapazierfähige Betonbodenplatte. Mirja Hengstenberg, Geschäftsführerin der Hengstenberg Gruppe: »Anstoß für uns, sich mit dem Thema Vergütung auseinander zu setzen, war zunächst die Optik der Bodenplatte. Die Reifenspuren der Stapler und andere Verschmutzungen ließen sich auf herkömmliche Weise kaum entfernen. Auf die Staubentwicklung und Verschmutzung der Lagerartikel wurden wir dann ebenfalls aufmerksam. Unser Ziel war es, die ursprüngliche Qualität der Oberfläche der Bodenplatte langfristig zu erhalten.«

Die zunehmende Verschmutzung entstand vorwiegend durch Zementpartikel vom immer rauer werdenden Boden als auch durch den verstärkten Abrieb der Staplerreifen. Schnell wurden Möglichkeiten geprüft, um das Problem in den Griff zu bekommen. Eine zusätzliche Behandlung war unvermeidlich.

Natürlich und langlebig

Nach eigenen Recherchen entschloss sich Hengstenberg für Norsa, den Begründer chemischer Betonverdichtung in Deutschland. Man beauftragte zunächst eine Probefläche. Innerhalb kurzer Zeit zeichneten sich positive Resultate ab, und Norsa wurde mit der kompletten Nachvergütung des Industriebodens beauftragt. Die Vergütungsarbeiten, vergleichbar maschineller Reinigung, konnten ohne Belästigung durch Staub, Lärm oder Geruch bei laufendem Betrieb ausgeführt werden. Das Besondere an der Methode: Mit dem Norsa-Verfahren (hier verdichtet ein anorganischer, silikatischer Katalysator den Beton langfristig auf natürliche Weise) ist lediglich ein einmaliger Anstoß der Verdichtungsreaktion in der Betonmatrix erforderlich, um eine dauerhafte Verdichtung zu erreichen. Nachbehandlungen sind nicht mehr nötig. »Auf die von uns angewendete Technologie gewähren wir eine Produkthaftung, die weit über das geforderte Maß hinausgeht. Bereits eine einmalige Anwendung ist lebenslang ausreichend. Zudem erfüllt das Norsa-Verfahren als einziges die strengen Schadstoffvorgaben des TÜV Süd«, erklärt Hartmut Amthor, Geschäftsführer von Norsa.

www.norsa.de

Daten & Fakten

Norsa mit Hauptsitz in Bad Düben (Sachsen) wurde 1990 von Hartmut Amthor gegründet, der die Firma nach wie vor leitet.
Das Unternehmen ist auf die Behandlung von Industrieböden spezialisiert und Pionier im Bereich Betonverdichtung zur nachhaltigen Vergütung von Betonböden.

Ausgabe:
lj 06/2014
Unternehmen:
Bilder:
Norsa, Michael Reisch
Norsa, Michael Reisch
Norsa, Michael Reisch

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Weltmarkt Flurförderzeuge

logistik journal: Weltmarkt Flurförderzeuge 2016

Video der Woche

 

ANZEIGE