20. APRIL 2018

zurück

kommentieren drucken  

»Wir sind stets einen Schritt voraus«


Im Gespräch mit Paul Zumbühl, Interroll

Intralogistik - Interroll ist mit einem hohen Anspruch unterwegs. Der Intralogistiker will stets Spitze sein bei dem, was er macht. Und egal ob einzelne Rolle oder komplette Anlage: Interroll wird seinem Anspruch gerecht. Ein Gespräch mit CEO Paul Zumbühl. Gesprächspartner: Michael Weilacher
Mehrseitiger Artikel:
1 2 3 4 5  

Herr Zumbühl, sind Sie eigentlich ein zufriedener Unternehmenslenker? Die Erfolge von Interroll – auch und nicht zuletzt als Innovator – können sich ja wirklich sehen lassen.

Nun ja, als oberster Chef ist man natürlich nie zufrieden. Es muss ja immer vorwärtsgehen. Aber es spornt an, wenn man auf gutem Weg ist. Es ist eine Bestätigung dafür, dass das, was man entschieden hat, richtig war. So konnten wir auch 2014 wieder ein kräftiges Umsatzwachstum verzeichnen.

Auch Ihr Haus, Herr Zumbühl, bewegt sich in einem kompetitiven Umfeld und muss sich ständig etwas Neues einfallen lassen. Natürlich müssen Sie nicht jedes Mal die Rolle neu erfinden, aber Innovation muss sein. Wie wird Interroll dieser Voraussetzung für erfolgreiches unternehmerisches Handeln gerecht?

2014 habe ich weltweit über 50 Kunden besucht und viele interessante Gespräche geführt. Dabei erfährt man mindestens zwei Dinge. Erstens: was der einzelne Kunden zur Verbesserung seine Prozesse benötigt. Und zweitens: wohin sich die Logistik generell bewegt, welche Strategien die Kunden verfolgen, wie sich der Markt entwickelt. Daran richten wir sehr zügig unsere Produkte aus, was wiederum zur Folge hat, dass wir unseren Wettbewerbern stets einen Schritt voraus sind. Gut, das hoffen wir jedenfalls.

Um besser zu sein als der Rest, braucht man die richtigen Leute. Kann Interroll diese Leute für sich gewinnen? Oder hat auch Ihr Haus, Herr Zumbühl, Probleme beim Recruiting, etwa wenn es um die Besetzung von Ingenieurstellen geht?

Wenn es ums Recruiting von geeigneten Ingenieuren geht, ist es weltweit nicht einfach, die richtigen Leute zu bekommen. Was Interroll betrifft: Wir versuchen, junge Ingenieure direkt nach Studienabschluss für unser Unternehmen zu gewinnen. Dafür gehen wir an Universitäten und Hochschulen und suchen den engen Kontakt zu den Institutionen wie zu den Studenten. Wichtig in diesem Zusammenhang: Unsere Fluktuation ist sehr gering. Das sagt, denke ich, viel über unser Haus aus. Wir entwickeln junge Hochschulabsolventen zu gestandenen Ingenieuren und bieten ihnen analog zur Entwicklung unseres Unternehmens alle drei, vier Jahre neue Aufgaben und neue Wirkungsfelder an – kein schlechter Ansatz, wie ich meine.


Mehrseitiger Artikel:
1 2 3 4 5  
Ausgabe:
lj 02/2015
Unternehmen:
Bilder:

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Weltmarkt Flurförderzeuge

logistik journal: Weltmarkt Flurförderzeuge 2016

Video der Woche

 

ANZEIGE