22. APRIL 2018

zurück

kommentieren drucken  

Efaflex macht das Rennen


Technik / Torsysteme

Schnelllauftore - Hier schlägt das Herz des Audi-Rennsports: im neuen Kompetenzzentrum-Motorsport auf dem Gelände des Audi Driving Experience Center. Schnelllauftore von Efaflex schließen den fulminanten Komplex nach außen hin ab.
Mehrseitiger Artikel:
1 2  

Das Audi-Kompetenzzentrum-Motorsport entstand in zweijähriger Bauzeit auf dem Gelände des Audi Driving Experience Center in Neuburg an der Donau. Die gesamte Gebäudetechnik der Rennwagen-Manufaktur entspricht der Philosophie des Unternehmens. So auch die Schnelllauftore der bayerischen Firma Efaflex aus Bruckberg. »Audi ist ein Premiumhersteller, wir suchen deshalb ausschließlich Premiumhersteller für unsere Betriebsausrüstung«, erklärt Walter Pregernigg, Fachprojektleiter bei Audi. »Neben der hervorragenden Qualität der Tore sind Handling und Unterhalt problemlos.«

Hohe Anforderungen

Insgesamt 57 Schnelllauftore sind in dem aus neun Gebäuden bestehenden Komplex montiert. Vom Wareneingang, über Produktion, bis zur Ausfahrt auf die Strecke schließen sie die Hallen nach außen ab, dienen aber auch der Sicherung und teilweise besonders der Abschottung in der Fertigung. »Viele der Tore sind aufgrund der Geheimhaltungsvorgaben kartenlesergesteuert«, erläutert Walter Pregernigg. Die Torsteuerung haben die Ingenieure von Audi und Efaflex gemeinsam nach den Vorgaben des Unternehmens entwickelt. »Wir haben uns ausgetauscht und die Ergebnisse gemeinsam definiert«, so der Fachprojektleiter. Für die meisten Tore gibt es eine Sondersteuerung, die Efaflex und Audi speziell für den Fahrzeughersteller projektiert haben. Die Tore können so zu Beginn mit einer Basissteuerung versehen und je nach Funktion und Einsatzbereich jederzeit mit jeglicher Art von Steuerung nachgerüstet werden.

Bewährter Partner

Die Außentore des Gebäudes sind hochisolierend. Die neue wärmeisolierende Spiraltorgeneration des Profis für Schnelllauftore Efaflex hat sich bereits im Audi-Werk Ingolstadt als auch an allen Audi-Standorten weltweit für frequentierte Durchfahrten bewährt. Mit Torblattgeschwindigkeiten von bis zu 4,0 m/s und tortypbedingt mit einer extrem hohen Wärmedämmung nach DIN EN 13241-1 von unter 2,0 W (m2K) lassen die Tore besonders während der Heizperiode die Hallentemperatur weitgehend konstant. Die Lamellenstärke kann in Abhängigkeit von der geforderten Wärmedämmung zwischen Profilstärken von 40 Millimetern, 60 Millimetern, 80 Millimetern und 100 Millimetern variiert werden. Die Lamellenhöhe beträgt dabei einheitlich 225 Millimeter, was der Optik zugutekommt. Funktional erfüllt die neue EFA-SST-Generation höchste Erwartungen: Neben den hervorragenden Wärmedämmwerten wurde zum Beispiel eine überdurchschnittliche Windbelastbarkeit der Klasse vier nach DIN EN 12424 nachgewiesen. Auch die Dämmwerte gegen Schall erfüllen hohe Verordnungen. »Wir müssen höchste Lärmimmissionsauflagen zum Schutz unserer Mitarbeiter erfüllen, da wir in der Nähe einen NATO-Flugplatz haben«.

Farbliche Variationsmöglichkeiten der Torblätter sind unbegrenzt realisierbar. Mit der Gestaltung der Gebäude und ihrer Fassaden stand das Architekturbüro Herle + Herrle in Neuburg an der Donau vor einer anspruchsvollen Aufgabe.


Mehrseitiger Artikel:
1 2  
Ausgabe:
lj 03/2015
Unternehmen:
Bilder:
Efaflex
Efaflex
Efaflex

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Weltmarkt Flurförderzeuge

logistik journal: Weltmarkt Flurförderzeuge 2016

Video der Woche

 

ANZEIGE