21. JANUAR 2018

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Die Kosten im Blick


Markt

Investitionen - Die Gesamtbetriebskosten entscheiden über den technischen Nutzen einer neuen Logistikanlage. Generalunternehmer wie Unitechnik Systems haben es sich zur Aufgabe gemacht, möglichst viele Parameter in die Kostenkalkulation einfließen zu lassen und durch ihre Lösungen Sicherheit zu schaffen.
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Für Unternehmen ist eine neue Logistikanlage ein komplexes Investitionsgut. Es sind gerade die Gesamtbetriebskosten, die über den technischen Nutzen einer Anlage entscheiden. TCO: Diese drei Buchstaben stehen für Total Cost of Ownership, die Gesamtbetriebskosten einer Logistikanlage. Im Zuge der Industrie 4.0 und des Omnichannel-Handels gewinnt TCO zunehmend an Bedeutung und stößt Diskussionen an, die die Grundlagen einer zeitgemäßen Intralogistik berühren.

Denn wenn neue Fertigungsprozesse und Einkaufsstrategien in immer kürzeren Zeitintervallen die Logistik von Unternehmen verändern, kommt es auf intralogistische Gesamtlösungen an, die kosteneffizient arbeiten und sich gleichzeitig flexibel anpassen lassen. Diesen Spagat müssen Generalunternehmer leisten, um ihre Kunden nicht nachträglich mit horrenden Zusatzkosten zu belasten, weil das Logistiksystem zu starr auf ein Ausgangsszenario festgelegt ist, weiß Dr.-Ing. Ralf Lüning, Geschäftsführer von Unitechnik Systems.

Dabei sollte die Branche ehrlich bleiben: Die Gesamtbetriebskosten einer Logistikanlage, die auf einen Betrieb von 20 Jahren ausgelegt ist, lassen sich nie auf den Euro genau beziffern. Dazu hat die Logistik zu viele Schnittstellen, die sich verändern können. Die Wahl der Systempartner basiert letztlich auf Vertrauen. Wofür der Markt aber mehr Sensibilität benötigt, ist eine vielfältige Kostenkalkulation, in die viele Einzelfaktoren einfließen. Vor allem herstellerunabhängige Generalunternehmer können die Parameter der TCO sachlich analysieren und umfangreiche Ingenieurserfahrungen aus Projekten einbringen. 

Die Faktoren einer Kostenkalkulation

Allgemein lassen sich fünf Hauptpunkte benennen, die bei der Planung einer neuen Logistikanlage zu berücksichtigen sind. Unter diesen Punkten sammelt sich jeweils eine Reihe weiterer Kosteneinflüsse. Die folgenden Aspekte liefern den Schlüssel für eine genauere Betrachtung: allgemeine Prozesseffizienz, Veränderungen im Prozessablauf, Mitarbeiter, Energieverbrauch sowie Wartung und Instandhaltung. Prozesseffizienz erreichen Unternehmen zunächst durch ein Logistiksystem, das genau auf ihren Materialfluss zugeschnitten ist. Generalunternehmer mit entsprechender Ingenieurskompetenz haben die Möglichkeit, verschiedene Szenarien zu simulieren und im Emulator wirklichkeitsgetreu durchzuspielen. Häufig lassen sich Kostenfallen bereits in diesen Simulationen erkennen und ausschalten. Ein unterschätzter Faktor für die langfristige Prozesssicherheit – und damit auch die Effizienz der Abläufe – ist eine einheitliche Steuerungstechnik für automatisierte Systeme.

Diese verbindet heterogene Anlagenteile miteinander und sorgt für ein perfektes Zusammenspiel. Die Steuerungstechnik wiederum ist eng verknüpft mit dem Lagerverwaltungssystem. Je einheitlicher die Strukturen sind, desto einfacher ist auf Dauer das Warehouse Management. Eine gut geplante Prozesseffizienz beweist sich immer dann, wenn einzelne Abläufe von der Regel abweichen, ohne den Gesamtprozess aufzuhalten. Das können Reklamationen und Retouren sein oder auch die Bereitstellung von Sonderteilen für die Produktion. Logistikanlagen nach heutigen Standards sind auf diese und weitere Abweichungen eingestellt.


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Ausgabe:
lj 03/2017
Unternehmen:
Bilder:
Unitechnik Systems

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