21. APRIL 2018

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And the winner is …


Technik

Awards - Der IFOY Award hat sich zum Oscar der Staplerbranche gemausert. Mehr noch: Inzwischen werden auch innovative Intralogistik-Lösungen mit dem begehrten Preis aus-gezeichnet. Erfolgreichster Hersteller bei den diesjährigen Awards war das Haus Still.
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Der Veranstalter ist sich sicher: Bei der IFOY Award Night in der Münchener BMW Welt standen »die weltbesten Intralogistikgeräte des Jahres« im Mittelpunkt. Elf Geräte und Lösungen von sieben Herstellern hatten es in diesem Jahr ins Finale geschafft. Nach dem sechsmonatigen Auswahl- und Testprozedere war der Jubel riesig, als die Laudatoren die traditionell gut gehüteten Namen der Sieger bekannt gaben. Still, Jungheinrich und Torwegge gewannen in vier Kategorien und nahmen die aus Metall und Glas gefertigten Trophäen unter dem Applaus der 200 geladenen Gäste entgegen. 

»Industrie 4.0 zieht mit Riesenschritten in die Intralogistik ein. Die Sieger haben hier Innovationen gezeigt, die in puncto Kundennutzen nicht nur Quantensprünge versprechen, sondern auch messbar nachweisen«, sagte Anita Würmser, Geschäftsführende Vorsitzende der IFOY-Jury.

Gewinner bei den Lagertechnikgeräten ist der weltweit erste autonome Horizontalkommissionierer iGo neo CX 20 von Still. Ausschlaggebend für die Entscheidung waren der hohe Innovationsgrad in Verbindung mit einem »überragenden Kundennutzen« und der professionellen Umsetzung. »Der iGo neo ist ein Meilenstein in der Entwicklung autonomer Flurförderzeuge. Er schließt die Lücke zwischen Robotik und Intralogistik«, heißt es in der Jury-Begründung. Vor allem der IFOY-Test attestiert dem iGo neo CX 20 »spektakuläre Einsparungen im Vergleich zu konventionellen Kommissionieren«. Er ist in allen Test-Layouts effi-zienter und pro-duktiver, sobald das Mitlauf-Prinzip genutzt wird. Das Test-Team erreichte ein Plus bis zu 47 Prozent.

In einem packenden Finish holte sich das flexible FTS-Konzept »TORsten« von Torwegge den Sieg in der Kategorie »Automated Guided Vehicle«. Das omnidirektionale Schwerlast-FTS fährt unter die Plattform und bewegt Lasten bis 7,5 Tonnen. Es arbeitet mit verschiedenen Ladungsträgern, die je nach Kundenwunsch mit passenden Regalen oder Behältern ausgestattet sind. Entwickelt wurde »TORsten« in enger Zusammenarbeit mit SEW und der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen (RWTH).

Must-have von Jungheinrich

Zum Must-have des Jahres in der Kategorie »Special of the Year« kürte die Jury die Jung-heinrich Indoor-Ortung. Das auf Smartphones, Beacons und Bluetooth basierende System zur Lokalisierung von Flurförderzeugen überzeugte vor allem durch seinen »ausgezeichneten Kundennutzen« und die hohe Marktrelevanz. »Das Konzept ist nicht nur für Fahrzeugtypen verschiedener Hersteller anwendbar, sondern außerdem flexibel, schnell und kostengünstig zu implementieren«, urteilt die Jury.


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Ausgabe:
lj 03/2017
Unternehmen:
Bilder:
Wuermser Communications
Wuermser Communications

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