23. APRIL 2018

zurück

kommentieren drucken  

Bericht zur Lage der Staplerwelt


Staplerstimmen

Umfrage - Wie liefen die Geschäfte 2016? Welche Ergebnisse sind für 2017 zu erwarten? Und welche Tendenzen und Neuerungen sind für 2018 und darüber hinaus zu erkennen? Diese Fragen stellten wir auch in diesem Jahr ausgewiesenen Kennern des Geschäfts mit Gabelstaplern und Lagerhausgeräten.
Mehrseitiger Artikel:
  1 2 3 4 5

»Stabiler, wachsender Markt«

Schwerlastspezialist Kalmar (Cargotec-Gruppe) befindet sich laut Deutschland-Verkaufsleiter Hans Götz »mit Staplern ab fünf Tonnen Tragkraft seit vielen Jahren in einem sehr stabilen, wachsenden Markt. Wir blicken sehr positiv in die Zukunft«.

»Im Hause Kalmar«, so Götz, »werden die Megatrends Automatisation und vollelektrische Geräte auch in den größeren Tragkraftklassen verfolgt. Die Entwicklung hin zu fahrerlosen Lösungen wird weiter an Fahrt gewinnen. Im Bereich Container-Handling«, weiß Hans Götz, »wird die Zukunft sicher, kosteneffizient und vollautomatisch sein. Viele Kunden nutzen immer größere Geräte. Der verbrennungsmotorische Markt wird sich in vielen Anwendungsfällen hin zu alternativen Antriebskonzepten entwickeln. Lithium-Ionen-Technologie eröffnet schon heute Möglichkeiten, die früher in unseren Tragkraftklassen nicht möglich waren. Einsatz- und größenabhängig können aber auch weiterhin Verbrennungsmotoren die wirtschaftliche Lösung sein.«

Aus Sicht von Valentin Adelfio, Geschäftsbereichsleiter Flurförderzeuge und Mitglied Stöcklin-Logistik-Geschäftsleitung, war »2016 ähnlich wie 2015, wobei weniger Standard-, dafür aber mehr Spezialgeräte verkauft wurden«. Adelfio weiter: »Die Tendenz hin zu wirtschaftlichen Komplettlösungen wie zum Beispiel Flottenmanagement und die Anbindung automatisierter Geräte wie FTS und Lithium-Ionen-Energiesysteme verstärkt sich rasant. Aber auch bei kundenspezifischen Spezialgeräten und ATEX-geschützen Geräten wächst Stöcklin kontinuierlich.« Und so beurteilt Valentin Adelfio die Entwicklung des Marktes für motorisierte Flurförderzeuge mit Blick auf das laufende/kommende Geschäftsjahr: »Für diesen Zeitraum rechnen wir mit einer zweistelligen Zunahme. Die Digitalisierung wird neue Dienstleistungen und Wachstumsmöglichkeiten generieren.«

Ein besonders agiles Unternehmen im Industriesegment Flurförderzeuge ist seit seiner Gründung Combilift aus Irland. Mit immer neuen Ideen für die einfache Lösung schwerer Aufgaben hat Combilft über die Jahre ein beeindruckendes Wachstum hingelegt. In 2016 freute sich CEO Martin Mc-Vicar über einen Mehrverkauf sämtlicher Combilift-Modelle mit einem »signifanten Wachstum im deutschen Markt.«

Nicht der Preis des einzelnen Geräts, so der Combilift-Geschäftsführer, sondern vielmehr die Kosten für den Stapler über dessen gesamten Lebenszyklus hinweg (Total Cost of Ownership) stünden inzwischen im Mittelpunkt der Überlegungen vieler investitionswilliger Kunden. In drei der vier BRIC-Staaten, so Martin McVicar, »Combilift has started to see growth«. Die Ausnahme, wie bei den meisten Stapleranbietern: der Problemmarkt Brasilien. Für die nahe Zukunft erwartet der Combilift-CEO eine steigende Nachfrage nach »walk behind/pedestrian operated forklifts compared to sit down trucks«. Mehr Automatisierung also auch bei dem Hersteller aus Irland - the times they are a-changin’. (mw)

www.logistik-journal.de


Mehrseitiger Artikel:
  1 2 3 4 5
Ausgabe:
lj 05/2017
Bilder:
fotolia und Hersteller
Crown
Clark
Combilift

kommentieren drucken  


ANZEIGE

 

 
» Finden Sie weitere Fachartikel in unserem Artikelarchiv

  Jetzt Newsletter
abonnieren!


Aktuelle Ausgaben

Weltmarkt Flurförderzeuge

logistik journal: Weltmarkt Flurförderzeuge 2016

Video der Woche

 

ANZEIGE