20. NOVEMBER 2017

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Schmitz Cargobull steigert Umsatz


Schmitz Cargobull baut seine Position in Europa und weltweit weiter aus: „Wir haben 57.982 Fahrzeuge produziert – also gut 10.000 mehr als geplant“, berichtet Vorstandsvorsitzender Andreas Schmitz anlässlich der Vorstellung des Geschäftsjahreszahlen 2016/2017.

„Der Umsatz übersprang die Zwei-Milliarden-Euro-Marke und der Auftragseingang im Geschäftsjahr summierte sich sogar auf 61.000 Einheiten“, erläutert Andreas Busacker, Finanzvorstand der Schmitz Cargobull AG. Konsequente Kundenorientierung, qualifizierte Mitarbeiter und technologische Führung zählt er zu den Erfolgsfaktoren des Familienunternehmens, das vor wenigen Tagen sein 125-jähriges Bestehen feierte.

Mit dem Umbau des Werkes in Berlin zum Standort für die neue Fahrzeugklasse Van Bodies (3,5 bis 6 Tonnen) und dem Aufbau eines Multi Production Plant (MPP) in der Türkei sind im Geschäftsjahr wesentliche Zukunftsinvestitionen verwirklicht worden. „Insgesamt haben wir 48,1 Mio. Euro in Sachanlegen investiert“, so Finanzvorstand Busacker. Der Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum (1. April 2016 bis 31. März 2017) um mehr als 14 Prozent auf 2,026 Mrd. Euro (Vorjahr: 1,779 Mrd. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern erreichte etwa 104 Mio. Euro. Damit kletterte die Umsatzrendite vor Steuern auf fünf Prozent. Die Eigenkapitalquote blieb trotz des Wachstums stabil bei rund 54 Prozent. Im klassischen Trailer-Markt der Planen- und Kofferfahrzeuge stehen die Zeichen auf Wachstum. Besonders stark hat die Curtainsider-Produktion zugelegt. Der Fahrzeugausstoß der Sattelcurtainsider S.CS stieg um mehr als 15 Prozent auf fast 31.700 Einheiten (Vorjahr: ca. 27.400 Einheiten). Bei den Sattelkoffern S.KO belief sich die Produktionssteigerung im zweiten Jahr in Folge auf etwa 15 Prozent.

Im Ergebnis waren im abgelaufenen Geschäftsjahr circa 19.000 neue Einheiten abholbereit, verglichen mit rund 16.500 im Vorjahr. Mit circa 12 Prozent Steigerung von über 3.400 Einheiten auf über 3.800 Einheiten kehrte auch der Produktbereich Sattelkipper S.KI nach einer Neustrukturierung wieder auf den Wachstumspfad zurück. Die eigene Achsenproduktion im Werk Altenberge erreichte mit mehr als 156.000 produzierten Einheiten im Geschäftsjahr einen Rekordstand. Insgesamt summiert sich die Zahl der produzierten Achsen auf mehr als eine Million Stück.

Der Einstieg in das Segment der Van Body-Kofferaufbauten V.KO rundet die Produktpalette von Schmitz Cargobull nach unten ab. Der neue V.KO wird in standardisierten Größen angeboten und lässt sich so optimal auf die Vorgaben der Motorwagen-Hersteller anpassen. Die neue Fertigungslinie in Berlin ist derzeit auf eine Jahresproduktion von 7.500 Van-Kofferbausätzen ausgelegt. Mit der neuen Produktlinie, die vor allem durch den wachsenden Onlinehandel stark nachgefragt wird, komplettiert Schmitz Cargobull das Angebot nach hochwertigen und nachhaltigen Transporteinheiten bis hin zur „letzten Meile“. Auf Basis der guten Produktionszahlen hat sich auch die Zahl der Beschäftigten um 375 erhöht. Zum Ende des abgelaufenen Geschäftsjahres waren fast 5.800 Mitarbeiter bei Schmitz Cargobull beschäftigt, darunter etwa ein Fünftel Leiharbeitnehmer. Im zyklisch schwankenden Trailermarkt werden diese flexiblen Arbeitskräfte eingesetzt, um in der Produktion Schwankungen von bis zu 35 Prozent ausgleichen zu können. Die stark steigenden Materialkosten bereiten für das aktuelle Geschäftsjahr 2017/2018 Sorgen, der Vorstand rechnet dennoch mit einer stabilen Nachfrage auf hohem Niveau. „Im Jahr des 125-jährigen Bestehens wollen wir den bisherigen Rekordumsatz von fast 2,2 Mrd. Euro aus dem Jahr 2007/2008 übertreffen“, kündigt der Vorstandsvorsitzende Andreas Schmitz an.

Datum:
25.10.2017
Unternehmen:
Bilder:
Schmitz Cargobull

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