23. APRIL 2018

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Hier stimmen IT und Chemie


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Kontraktlogistik - Für Fossil zählen nicht nur fachliche Aspekte, sondern vor allem Vertrauen. In beiden Punkten konnte DB Schenker überzeugen und ist neuer Kontraktlogistikpartner des Lederwarengeschäfts.
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Das Konzept, passende Ressourcen und eine vertrauensvolle Kommunikation gaben den Ausschlag für die Entscheidung von Fossil für DB Schenker. Ein K.-o.-Kriterium der Ausschreibung war die Umsetzung einer integrierten IT-Lösung für die Warenwirtschaft auf Basis des bei Fossil eingesetzten SAP-Systems. Hier lässt Josef Otter keine Fragen offen: »Wir wissen, dass unsere komplexen Prozesse von unserer sorgfältigst entwickelten und gepflegten IT-Lösung optimal unterstützt werden. Wir arbeiten in Eggstätt für Uhren und Schmuck ja genau mit diesem System. Bei der Zusammenarbeit mit dem Dienstleister für die Lederwaren darf es kein Parallelsystem geben, noch nicht einmal Schnittstellen. Unser Partner muss identisch mit unserer SAP-Lösung arbeiten.« Die Einarbeitung in diese IT-Lösung war eine der Hauptaufgaben in der Vorbereitungsphase. Die handverlesene Kernmannschaft von DB Schenker für das Fossil Geschäft, vor allem langjährige Mitarbeiter aus der Auftragsvorbereitung, dem Projektmanagement, dem Wareneingang und der Kommissionierung, war dazu drei Wochen bei den Fossil Kollegen in Eggstätt. Martin Thum: »Die Bedingungen waren ideal. In alle unseren Aufgaben konnten wir uns on-the-job intensiv einarbeiten. In dieser Zeit entstand auch schon Schulungsmaterial, indem wir Arbeitsabläufe filmten. Vor allem aber entstanden sehr kollegiale Teams zwischen den Experten in Eggstätt und uns. Diese Kollegialität war die perfekte Basis für die Phase, als wir das System, unterstützt von Eggstätt, bei uns am Standort hochgefahren haben.« Der partnerschaftliche Umgang war auch der Schlüssel für den sehr zügigen und erfolgreichen Start des Betriebs in Augsburg. Der Umzug des Lagers im April verlief reibungslos. Darauf folgte zunächst die operative Übernahme des E-Commerce Liefergeschäfts und kurz darauf des kompletten Betriebs inklusive des ersten gemeinsamen Floorsets. Inzwischen sind 6.000 Quadratmeter Lagerfläche eingerichtet, die Arbeitsstationen für das Etikettieren, Kommissionieren, Verpacken und alle VAS laufen. Die Stückzahlen sind beeindruckend: Im Jahresschnitt werden zirka 8.000 Produkte pro Arbeitstag bearbeitet, an Spitzentagen kann das Volumen auch auf über 30.000 steigen.

Die richtigen Etiketten

Zu den wichtigsten Value Added Services, die DB Schenker für Fossil umsetzt, gehört das Etikettieren einzelner Produkte und Umverpackungen. Dies erfolgt länder- und vor allem auch shopspezifisch. Die Daten für den Etikettendruck vor Ort in Augsburg stammen aus dem Fossil SAP-System. Für das Etikettieren stehen speziell geschulte Mitarbeiter an eigenen Arbeitsplätzen zur Verfügung. Josef Otter erklärt die Bedeutung dieses Schritts: »Im schnelldrehenden Modegeschäft ist es extrem wichtig, dass unsere Ware rechtzeitig und vor allem auch präsentationsfertig ankommt. Der Handelspartner muss die Waren aus dem Karton direkt in die Auslage legen können. Dazu gehören eben auch die für den Shop passenden Etiketten. Ansonsten passiert es, dass eingehende Ware erstmal zwischengelagert wird. Bis dann jemand Zeit hat, die Waren zu etikettieren und verkaufsfertig zu machen, kann die Saison schon wieder halb rum sein. Wir wollen diesen Prozess daher vollständig selbst umsetzen können.«

www.dbschenker.de


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Ausgabe:
lj 06/2017
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Schenker Deutschland
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