17. JANUAR 2018

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Bremische Häfen stabil


An den Kajen und Terminals der bremischen Häfen wird für das Jahr 2017 auf Basis der vorliegenden Meldungen des Statistischen Landesamtes ein seeseitiger Güterumschlag von 75,1 Millionen Tonnen (minus 0,1 Prozent) erwartet.

Dies teilte der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner auf der Landespressekonferenz zur Jahres-Hafenbilanz mit. Im Vergleich zum Gesamtumschlag des Vorjahres mit 75,2 Millionen Tonnen ist dies ein konstantes Ergebnis. Der erwartete Gesamtumschlag von rund 75 Millionen Tonnen setzt sich zusammen aus dem Umschlag der Hafenanlagen in Bremen-Stadt mit 13,1 Millionen Tonnen (plus 7,7 Prozent) und Bremerhaven mit 61,9 Millionen Tonnen (minus 1,7 Prozent).

Für den Containerumschlag in Bremerhaven wird mit ca. 5,5 Millionen Standardcontainern (TEU) für das Jahr 2017 ein etwas geringerer Umschlag (minus 1,0 Prozent) als im Jahr 2016 erwartet. Beim Umschlag von Massengut wird ein Zuwachs von vier Prozent auf rund zehn Millionen Tonnen erwartet. Für die Häfen in Bremen-Stadt wird beim Gesamtumschlag ein deutlicher Zuwachs von 7,7 Prozent auf insgesamt 13,1 Millionen Tonnen prognostiziert. Senator Günthner: „Die Häfen in der Stadt Bremen können in ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung in Bremen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Als südlichste Seehäfen Deutschlands haben sowohl der Industriehafen als auch der Neustädter Hafen für viele Kunden erhebliche Wettbewerbsvorteile. Dies ist ein Pfund, mit dem wir auch in Zukunft wuchern werden.“

Besonders positiv sticht am Standort Bremen der deutliche Zuwachs im Umschlag von Windkraftkomponenten und anderer Projektladung wie Röhren oder Holz hervor. Der konventionelle Stückgutumschlag bildet einen arbeitsintensiven Sektor im Leistungsportfolio der bremischen Häfen ab. Der Umschlag von Automobilen wird im Jahr 2017 etwa 2,2 Millionen Einheiten (plus 8,9 Prozent) ausmachen. Ebenso wie der konventionelle Stückgutumschlag ist der Automobilumschlag sehr arbeitsintensiv. Weiterhin wird in Bremerhaven im Bereich High-and-Heavy ein Gesamtumschlag von etwa 1,3 Millionen Tonnen erwartet. Zusammen mit dem Automobilumschlag, der Projektladung und weiteren konventionellen Stückgutumschlag in Bremen führen diese Gütergruppen zu guten 8,4 Millionen Tonnen im nicht-containerisierten Stückgutumschlag (plus 7,2 Prozent).

Senator Martin Günthner bezeichnete das Ergebnis als befriedigend mit sehr erfreulichen Einzelaspekten. Günthner: „Das Ergebnis beim Automobilumschlag zeigt, wie stark die deutsche Automobilindustrie am Weltmarkt nach wie vor aufgestellt ist. Hier wird Bremerhaven mit seinen weiter verbesserten Möglichkeiten auf der Hafeneisenbahn auch künftig eine hervorgehobene Rolle spielen. Und das starke Ergebnis für die Häfen in der Stadt Bremen zeigt für unsere Hafenstandorte links und rechts der Weser starke Perspektiven.“ Die Schiffsgrößenentwicklung in Bremerhaven verdeutlicht, dass der Containerterminal zunehmend von Großcontainerschiffen angelaufen wird. Trotz gleichbleibendem Gesamtumschlag wurden mit 7770 Schiffsankünften in diesem Jahr 1,5 Prozent weniger Schiffe abgefertigt. Die Entwicklung im Containerumschlag weist darauf hin, dass sich die noch ausstehenden Fahrrinnenvertiefungen für die deutschen Großcontainerhäfen zu einem Wettbewerbsnachteil entwickeln. Während die Konkurrenzhäfen in Rotterdam und Antwerpen stabile Mengenzuwächse erzielen, stagniert die Umschlagsentwicklung in Hamburg und Bremen. Häfensenator Martin Günthner: „Die seeseitige Erreichbarkeit ist eine Stellschraube für die Wirtschaftlichkeit eines Hafens. Die Vertiefung der Außenweser bleibt deshalb ganz oben auf der hafenpolitischen Tagesordnung.“

Ausgesprochen positiv entwickelt sich der Kreuzfahrtverkehr in Bremerhaven. Nicht nur die Anzahl der Schiffsabfertigungen (84 Abfertigung bedeuten ein Plus von 21,7 Prozent) stieg deutlich, sondern es wurden auch 165.644 Passagiere (plus 68,1 Prozent) in Bremerhaven abgefertigt. Nachdem bereits im Jahr 2016 deutliche Zuwächse zu vermelden waren, konnte die Bremerhavener Kreuzfahrtanlage ihre Wettbewerbssituation damit auch im Jahr 2017 weiter verbessern. In seiner Bewertung des Hafenjahres 2017 erinnerte Günthner an die Studie zu den Beschäftigungseffekten der bremischen Häfen für das Jahr 2015, die im Herbst veröffentlicht worden war. Danach ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Land Bremen von den Häfen abhängig. Gegenüber einer Studie aus dem Jahr 2010 war die Bedeutung der Häfen für Arbeit und Beschäftigung damit sogar weiter gestiegen. „Wer eine starke Wirtschaft im Land Bremen will, muss in die Häfen investieren. Eine Debatte über die Umwidmung von funktionierenden Hafenanlagen geht meilenweit an der Realität vorbei und ist deshalb völlig abwegig.“

Senator Günthner erinnerte abschließend daran, dass im zu Ende gehenden Jahr der Industriehafen Bremen wettbewerbsfähig ertüchtigt wurde und am Imsumer Deich in Bremerhaven eine neue Großanlage für die Hafeneisenbahn ans Schienennetz angeschlossen worden ist: „Mit der Westkaje im Kaiserhafen III haben wir zudem ein weiteres Neubauprojekt in Arbeit. Die politischen Beschlüsse zum Neubau der Columbuskaje und der Nordmole an der Einfahrt zum Fischereihafen sind in Vorbereitung. Die hafenpolitischen Erfordernisse werden auch künftig eine bedeutende Leitlinie für unsere Investitionspolitik bilden.“ An den Kajen und Terminals der Bremischen Häfen wird für das Jahr 2017 auf Basis der vorliegenden Meldungen des Statistischen Landesamtes ein seeseitiger Güterumschlag von 75,1 Millionen Tonnen (minus 0,1 Prozent) erwartet. Dies teilte der Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, am heutigen Montag (11. Dezember 2017) auf der Landespressekonferenz zur Jahres-Hafenbilanz mit. Im Vergleich zum Gesamtumschlag des Vorjahres mit 75,2 Millionen Tonnen ist dies ein konstantes Ergebnis.

Der erwartete Gesamtumschlag von rund 75 Millionen Tonnen setzt sich zusammen aus dem Umschlag der Hafenanlagen in Bremen-Stadt mit 13,1 Millionen Tonnen (plus 7,7 Prozent) und Bremerhaven mit 61,9 Millionen Tonnen (minus 1,7 Prozent). Für den Containerumschlag in Bremerhaven wird mit ca. 5,5 Millionen Standardcontainern (TEU) für das Jahr 2017 ein etwas geringerer Umschlag (minus 1,0 Prozent) als im Jahr 2016 erwartet. Beim Umschlag von Massengut wird ein Zuwachs von vier Prozent auf rund zehn Millionen Tonnen erwartet. Für die Häfen in Bremen-Stadt wird beim Gesamtumschlag ein deutlicher Zuwachs von 7,7 Prozent auf insgesamt 13,1 Millionen Tonnen prognostiziert. Senator Günthner: „Die Häfen in der Stadt Bremen können in ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Wirtschaft und Beschäftigung in Bremen gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Als südlichste Seehäfen Deutschlands haben sowohl der Industriehafen als auch der Neustädter Hafen für viele Kunden erhebliche Wettbewerbsvorteile. Dies ist ein Pfund, mit dem wir auch in Zukunft wuchern werden.“

Besonders positiv sticht am Standort Bremen der deutliche Zuwachs im Umschlag von Windkraftkomponenten und anderer Projektladung wie Röhren oder Holz hervor. Der konventionelle Stückgutumschlag bildet einen arbeitsintensiven Sektor im Leistungsportfolio der bremischen Häfen ab. Der Umschlag von Automobilen wird im Jahr 2017 etwa 2,2 Millionen Einheiten (plus 8,9 Prozent) ausmachen. Ebenso wie der konventionelle Stückgutumschlag ist der Automobilumschlag sehr arbeitsintensiv. Weiterhin wird in Bremerhaven im Bereich High-and-Heavy ein Gesamtumschlag von etwa 1,3 Millionen Tonnen erwartet. Zusammen mit dem Automobilumschlag, der Projektladung und weiteren konventionellen Stückgutumschlag in Bremen führen diese Gütergruppen zu guten 8,4 Millionen Tonnen im nicht-containerisierten Stückgutumschlag (plus 7,2 Prozent).

Senator Martin Günthner bezeichnete das Ergebnis als befriedigend mit sehr erfreulichen Einzelaspekten. Günthner: „Das Ergebnis beim Automobilumschlag zeigt, wie stark die deutsche Automobilindustrie am Weltmarkt nach wie vor aufgestellt ist. Hier wird Bremerhaven mit seinen weiter verbesserten Möglichkeiten auf der Hafeneisenbahn auch künftig eine hervorgehobene Rolle spielen. Und das starke Ergebnis für die Häfen in der Stadt Bremen zeigt für unsere Hafenstandorte links und rechts der Weser starke Perspektiven.“ Die Schiffsgrößenentwicklung in Bremerhaven verdeutlicht, dass der Containerterminal zunehmend von Großcontainerschiffen angelaufen wird. Trotz gleichbleibendem Gesamtumschlag wurden mit 7770 Schiffsankünften in diesem Jahr 1,5 Prozent weniger Schiffe abgefertigt. Die Entwicklung im Containerumschlag weist darauf hin, dass sich die noch ausstehenden Fahrrinnenvertiefungen für die deutschen Großcontainerhäfen zu einem Wettbewerbsnachteil entwickeln. Während die Konkurrenzhäfen in Rotterdam und Antwerpen stabile Mengenzuwächse erzielen, stagniert die Umschlagsentwicklung in Hamburg und Bremen. Häfensenator Martin Günthner: „Die seeseitige Erreichbarkeit ist eine Stellschraube für die Wirtschaftlichkeit eines Hafens. Die Vertiefung der Außenweser bleibt deshalb ganz oben auf der hafenpolitischen Tagesordnung.“

Ausgesprochen positiv entwickelt sich der Kreuzfahrtverkehr in Bremerhaven. Nicht nur die Anzahl der Schiffsabfertigungen (84 Abfertigung bedeuten ein Plus von 21,7 Prozent) stieg deutlich, sondern es wurden auch 165.644 Passagiere (plus 68,1 Prozent) in Bremerhaven abgefertigt. Nachdem bereits im Jahr 2016 deutliche Zuwächse zu vermelden waren, konnte die Bremerhavener Kreuzfahrtanlage ihre Wettbewerbssituation damit auch im Jahr 2017 weiter verbessern. In seiner Bewertung des Hafenjahres 2017 erinnerte Günthner an die Studie zu den Beschäftigungseffekten der bremischen Häfen für das Jahr 2015, die im Herbst veröffentlicht worden war. Danach ist jeder fünfte Arbeitsplatz im Land Bremen von den Häfen abhängig. Gegenüber einer Studie aus dem Jahr 2010 war die Bedeutung der Häfen für Arbeit und Beschäftigung damit sogar weiter gestiegen. „Wer eine starke Wirtschaft im Land Bremen will, muss in die Häfen investieren. Eine Debatte über die Umwidmung von funktionierenden Hafenanlagen geht meilenweit an der Realität vorbei und ist deshalb völlig abwegig.“

Senator Günthner erinnerte abschließend daran, dass im zu Ende gehenden Jahr der Industriehafen Bremen wettbewerbsfähig ertüchtigt wurde und am Imsumer Deich in Bremerhaven eine neue Großanlage für die Hafeneisenbahn ans Schienennetz angeschlossen worden ist: „Mit der Westkaje im Kaiserhafen III haben wir zudem ein weiteres Neubauprojekt in Arbeit. Die politischen Beschlüsse zum Neubau der Columbuskaje und der Nordmole an der Einfahrt zum Fischereihafen sind in Vorbereitung. Die hafenpolitischen Erfordernisse werden auch künftig eine bedeutende Leitlinie für unsere Investitionspolitik bilden.“

Datum:
13.12.2017
Unternehmen:
Bilder:
Bremenports GmbH & Co. KG

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