23. APRIL 2018

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Glänzendes Torverhältnis


Konzepte

Produkte: Ob Hangar, Werft oder Recycling-Anlage: Besondere Einsatzfelder erfordern besondere Industrietore. Crawford hat sie. Tore, die Wind, Staub und Nässe trotzen und zudem ein Maximum an Flexibilität bieten.

>Die Megadoor von Crawford kennt praktisch keine Beschränkung bei Breite und Höhe des Tors – zum einen. Zum anderen punktet die Megadoor mit besonderer Technik. Das Tor ist für hohe Lastwechsel und raue Bedingungen entwickelt worden. Die Konstruktion besteht aus horizontalen Aluminiumprofilen, die beidseitig mit einem strapazierfähigen Polyestergewebe bespannt sind. Das Tor ist leicht, zuverlässig und zeichnet sich durch hohe Langlebigkeit aus. Der speziell für große Toröffnungen entwickelte Industriemotor zieht das komplette Tor stufenlos nach oben. Bei geöffnetem Tor bilden alle Aluminiumprofile sowie das innere und äußere Polyestergewebe ein kompaktes Paket in der oberen Torlaibung.
Wartungsintensive Details wie Laufrollen, Scharniere, Antriebsketten, Zahnräder oder Konterfedern sucht man bei der Megadoor vergebens. Stattdessen gleiten strapazierfähige Kunststoffblöcke in Aluminiumschienen und passen sich ebenso schwierigen wie unterschiedlichen Arbeitsumgebungen an. Beispiel Enertec in Hameln, ein Unternehmen, das aus Abfall Energie erzeugt und damit in vorbildlicher Weise zur Entlastung der Umwelt beiträgt. Pro Jahr werden mit diesem Verfahren rund 110 Mio. kWh Strom und 240 Mio. kWh Wärme erzeugt und somit wertvolle Primärenergieträger wie Öl oder Kohle eingespart. Die Anlagentechnik in Hameln setzt sich aus drei Verfahrenslinien zusammen, bestehend aus jeweils einem Abfallverbrennungskessel mit der dazugehörenden Rauchgasreinigungseinrichtung, einem gemeinsamen Schornstein für die drei Verfahrenslinien und Nebeneinrichtungen wie Müll- und Schlackebunker. Fast alle Gebäudeteile sind mit Megadoors von Crawford ausgestattet. Der Grund: Speziell in den Hallen für Abfälle und Altholz müssen die Tore besondere Anforderungen erfüllen.

Erhebliche Norm-Abweichung

Gerade in der Höhe weichen die Tormaße erheblich von der Norm ab klar, denn die ankommenden Lkw fahren mit der Ladung rückwärts in die Abkipphalle, kippen dort Abfälle oder Altholz ab und fahren anschließend mit hochgestellter Ladefläche aus der Halle heraus. Beim Abkippen der letzten Ladungen steht der Lkw praktisch mit hochgestellter Ladefläche im Torraumprofil. Daher ist hier die beachtliche Torhöhe von 8,2 m erforderlich – für Crawford kein Problem, denn bei der Megadoor sind Standardtorhöhen bis 16 m und auf Wunsch sogar noch größere Maße möglich. Trotz Leichtbaukonstruktion zeichnet sich das Tor durch ein hervorragendes Abdichtungsverhalten aus. Der Isolierwert ist überraschend gut, bedingt durch den Luftraum zwischen den äußeren und inneren, nahtlosen Torbehängen. Zudem sind die vertikalen Laufschienen und das Bodenprofil mit zusätzlichen Dichtungen ausgestattet. Selbst bei un-ebenen Bodenverhältnissen schließt die Megadoor perfekt.

Dem Lkw gehört die ganze Öffnung

Wie bereits eingangs erwähnt, bilden bei geöffnetem Tor alle Aluminiumprofile einschließlich des inneren und äußeren Polyestergewebes ein kompaktes Paket. Somit steht die gesamte Toröffnung den ein- und ausfahrenden Lkw zur Verfügung. Durch die Möglichkeit, unterschiedlich starke Aluminiumquerträger in das Torblatt einzubauen und deren Abstand zueinander zu verringern, erfüllt die Megadoor praktisch jede Windlastanforderung.

Einwandfreie Performance

Zusätzlich halten die Megadoors einer hohen Staubbelastung stand – auch bei Enertec in Hameln ein wesentlicher Pluspunkt. Denn Abfälle jeder weiß es werden nicht sauber verpackt auf Paletten angeliefert. In diesem schwierigen Umfeld wird jede Art von technischer Schwäche gnadenlos aufgedeckt. Die Megadoors von Crawford jedoch arbeiten einwandfrei: keine Probleme bei ihrer Performance und nur geringe Wartungskosten.<

www.crawfordsolutions.de

Ausgabe:
lj 06/2008
Unternehmen:
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