25. APRIL 2018

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Port of Kiel investiert


Port of Kiel investiert: Im Ostuferhafen wurde eine weitere Lager-halle für russische Forstprodukte eingeweiht. Der neue Schuppen Nr. 12 wurde innerhalb von sechs Monaten mit einem Investitionsvolumen von 1,5 Millionen Euro errichtet.

Dr. Dirk Claus, Geschäftsführer der Seehafen Kiel GmbH & Co. KG: „Wir investieren in die Handelsbeziehungen mit Russland und wollen unsere partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Jacob Jürgensen Wood GmbH weiter festigen.“ Für Schuppen Nr. 12 hat das Hamburger Handelsunternehmen mit dem Kieler Hafen einen langfristigen Mietvertrag abgeschlossen. „Wir arbeiten schon seit ein paar Jahrzehnten mit dem PORT OF KIEL zusammen und freuen uns auf diese Vertiefung der Kooperation“, sagt Rolf von Loßberg, Geschäftsführer von Jacob Jürgensen Wood GmbH, und weiter: „Wir schätzen den Service sehr, den uns der Kieler Hafen bietet. Eine reibungslose Abwicklung und flexible Betreuung sind Faktoren, weshalb wir gegenwärtig Kiel als Ostseehafen stark favorisieren.“

Der Standort der neuen Halle – direkt am Liegeplatz der Russland-Fähren im Ostuferhafen gelegen - ist dabei ideal, um witterungsempfindliche Forstprodukte schnell unter Dach zu bringen und trocken zu lagern. Das Holzgeschäft bei Jacob Jürgensen hat in den letzten Jahren ein sehr starkes Wachstum gezeigt, wobei ein großer Teil des Wachstums durch russische Holzprodukte generiert wird. Jacob Jürgensen ist einer der größten europäischen Importeure von Sibirischer Lärche und diese erweiterte Zusammenarbeit mit dem Hafen Kiel trägt dazu bei, die europäischen Industrie- und Handelskunden stabil und zuverlässig mit der Rohware Holz zu versorgen. Dirk Claus: „Mit Schuppen Nr. 12 entsprechen wir der wachsenden Nachfrage, erhöhen die Produktivität und steigern nochmals die Qualität.“ Die neue Halle hat eine Grundfläche von 5.000 Quadratmeter bei einer Länge von 100 Meter und einer Breite von 50 Meter. Die Firsthöhe beträgt 10 Meter. Im vergangenen Jahr wurden aus Russ-land gut 82.000 Kubikmeter Schnitthölzer via Kiel importiert und im Ostuferhafen gelagert (Plus 38 Prozent).

„Das Wachstum im Ostuferhafen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit unseren Investitionen in die Ausweitung der Hallenlagerflächen“, so Dirk Claus. Innerhalb von nur drei Jahren wurde der verfügbare Schuppenraum auf heute 85.000 Quadratmeter erweitert und damit in etwa verdreifacht. Allein den russischen Forstprodukten stehen etwa 20.000 Quadratmeter Hallenlagerfläche zur Verfügung. Die ankommenden Schnitthölzer werden in Kiel über mehrere Monate gelagert und anschließend sukzessive zur Veredlung in die deutschen und westeuropäischen Werke weitertransportiert. Teile der Ware gehen von Kiel auch bis Italien, Spanien oder Portugal. Gelegentlich werden zudem Überseecontainer für Australien, Neuseeland oder Südamerika im Ostuferhafen gepackt. Aus den Hölzern entstehen die verschiedensten Produkte: von Dielen, über Gartenhäuser bis hin zu Zäunen.

Datum:
11.01.2018
Unternehmen:
Bilder:
Port of Kiel

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