22. NOVEMBER 2017

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Packendes Programm


Special / Fachpack 2013

Leistungsschau - Mit 1.500 Ausstellern und 37.000 Besuchern zählt die »Fachpack« zu den renommiertesten Verpackungsmessen in Europa. In diesem Jahr ist sie vom 24. bis zum 26. September geöffnet.
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Das breit gefächerte Programm der Verpackungsshow im Messezentrum Nürnberg umfasst unter anderem die Fachbereiche Packstoffe und Packmittel, Verpackungsmaschinen, Kennzeichnungs- und Markiertechnik, Verpackungsdruck und -veredelung sowie das Gebiet Verpackungslogistik. Nicht eben unwichtig auch: Wie immer will die Fachpack auch 2013 mit ihrer kreativen Arbeitsatmosphäre überzeugen, mit unkonventioneller Kontaktpflege und interdisziplinärem Networking. Im Vordergrund natürlich: intelligente Lösungen rund um das Thema »Verpacken«.

Auch die Logistik kommt in Nürnberg nicht zu kurz. Und das aus gutem Grund. So erhöht etwa der Gesetzgeber kontinuierlich die Anforderungen an die Dokumentation der Produktionsdaten. Die Lebensmittelindustrie hat dafür unterschiedliche Maschinen verschiedener Hersteller in Betrieb. Daher definierte eine Projektgruppe aus führenden Maschinenherstellern, dem VDMA und der Forschung eine einheitliche Schnittstelle für die Übergabe der wichtigen Chargen- und Produktionsdaten von Maschine zu Maschine. Der »Weihenstephaner Food Standard« ist ein Konzept für eine herstellerunabhängige Maschinenintegration zur Prozessoptimierung in der Lebensmittelindustrie.

Umfassende Datenpräsenz

In der Supply Chain ist umfassende Datentransparenz nicht nur für Rückrufaktionen, Garantiefälle und Fälschungssicherheit wesentlich, sondern auch für die Nachschubsteuerung. Ein effektiver Informationsfluss innerhalb der Supply Chain muss integriert und mit der physischen Supply Chain in Beziehung gesetzt werden, damit der jeweilige Anwender jederzeit auf wirklich alle relevanten Informationen zugreifen kann. Jedes Objekt – vom Rohstoff über einzelne Chargen bis hin zu ganzen Paletten – muss auf jeder Ebene erfasst und verfolgbar sein. Dafür ist die Möglichkeit der gemeinschaftlichen Sammlung aus einer heterogenen IT-Umgebung notwendig. Eine rationalisierte und standardisierte Identifizierung von Waren entlang der Supply Chain hilft bei der Bekämpfung von Fälschungen und Parallelmärkten mit serialisierten Datamatrix-Etiketten.

Bei den Verpackungsmaterialien steht der Produktschutz im Vordergrund, sind doch in Lebensmitteln mehr Ressourcen gebunden als in der Verpackung. Produktverluste verursachen höhere CO2-Emissionen als jene, die durch weniger Verpackungsmaterial eingespart werden können. Dennoch spielen umweltschonende Verpackungslösungen weiter eine wichtige Rolle. Ziel ist, biobasierte, intelligente und nachhaltige Verpackungssysteme zu entwickeln. Für Käse und Wurst wird bereits jetzt eine Verpackung mit Deckelfolie aus einem Papier-Kunststoff-Verbund verwendet.

Innovative Inspektionssysteme

Innovative Lösungen zeigen in Nürnberg auch die Maschinenhersteller. Ihre Ingenieure haben eine Reihe von Inspektionssystemen entwickelt, die als Module auch in bestehende Anlagen integriert werden können. Zum Teil übernehmen sie dabei neben der Fremdkörpererkennung zusätzliche Aufgaben wie Wiegen der Packungen, Verifizierung der Kennzeichnung oder Dichtheitskontrolle. Prüfsysteme in Modulbauweise ergänzen FFS- (Form-, Füll- und Verschließ-) Anlagen und sorgen für eine zuverlässige automatische Überprüfung auf einwandfreie Siegelnähte, lesbare und stimmige Etiketten und Fremdkörper.


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lj 04/2013
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