17. JANUAR 2018

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Lückenlose Absicherung


Intralogistik Sensorik

Prozessoptimierung - Mit dem PLS von Sick haben Sicherheits-Laserscanner für die stationäre und mobile Maschinenabsicherung vor 20 Jahren einen damals ungeahnten Siegeszug angetreten. Neue Produkte setzen diesen Erfolg nun fort.
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Deutlich bessere Prozesse

Neben seiner Reichweite wartet der Sicherheits-Laserscanner mit weiteren Merkmalen auf. Eines der wichtigsten Features der Sicherheits-Laserscanner von Sick ist die Zahl der Feldsätze. Sie ermöglichen eine differenzierte Überwachung, weil der scanner-überwachte Bereich während des Betriebs angepasst werden kann. Dadurch laufen Maschinen- und Transportprozesse deutlich kontinuierlicher und ruckfreier. Hinzu kommt die neue Tripel-Feld-Überwachung. Dabei besteht ein Feldsatz aus je einem Schutzfeld und zwei Warnfeldern. Mit Blick auf die mögliche Erfassung eines Hindernisses kann beispielsweise ein akustisches Signal oder eine Leuchtanzeige parametriert werden, eine Reduzierung der Maschinen- bzw. Fahrzeuggeschwindigkeit und erst dann ein sicherheitsgerichteter Stopp. Dieser mehrstufige Aufbau der Überwachungsfunktion ermöglicht Personen in der sicherheitsrelevanten Zone rechtzeitig auszuweichen, noch bevor es zu einer Reduzierung der Maschinen- bzw. Fahrzeugleistung oder gar zum Not-Stopp kommt. Auf diese Weise werden die Taktzahlen der Produktion bzw. die Produktivität nicht beeinträchtigt. Ausfallzeiten werden minimiert, die Verfügbarkeit von Maschinen und Fahrzeugen optimiert.

Entfernt sich die Person aus dem Vorfeld der Maschine bzw. aus dem Fahrweg des Fahrerlosen Transportfahrzeugs (FTF), wird der Maschinenprozess bzw. die Fahrt automatisch fortgesetzt. Egemin-Fachmann Gunter van Deun: »Wir nutzen verschieden große Warnfelder zur sanften Reduzierung der Geschwindigkeit, bevor das FTS über die Schutzfeldfunktion in einen Not-Halt käme. Dieses Vorgehen optimiert am Fahrzeug das Zusammenspiel von Sicherheit, Beschleunigung und Bremsen.«

Auf Basis des Sicherheits-Laserscanners S3000 und der Sicherheitssteuerung »FlexiSoft« hat Sick die Lösung »Sim-4-Safety« entwickelt. Dabei handelt es sich laut Sick um das erste Sicherheitskonzept, bei dem mit nur einem Sicherheits-Laserscanner gleichzeitig bis zu vier Schutzfelder simultan, also ohne Schutzfeldumschaltung, überwacht werden können.

Nützliche Vernetzbarkeit

Zur Erfüllung der jeweiligen Absicherungsaufgabe reicht in vielen Fällen ein einzelner Sicherheits-Laserscanner nicht aus. Daher gewinnen die Vernetzbarkeit von Sicherheits-Laserscannern unterein-ander und ihre Integration in industrieübliche Feldbusstandards mehr und mehr an Bedeutung. Ein Beispiel für die sinnvolle Vernetzung mehrerer Sicherheits-Laserscanner ist die lückenlose 360°-Rundum-Absicherung von autonomen Fahrzeugen oder Fahrerlosen Transportsystemen mit S300 Mini, S300 oder S3000 in Verbindung mit der Sicherheitssteuerung »FlexiSoft«. Durch diese Lösung ist hohe Sicherheit in allen Bewegungsrichtungen des Fahrzeugs gewährleistet.

www.sick.de

Daten & Fakten

Sick wurde 1946 gegründet und ist heute mit fast 50 nationalen und internationalen Tochtergesellschaften sowie zahlreichen Vertretungen und Beteiligung rund um den Globus tätig.
Das Unternehmen ist mit seinen Sensoren und Sensorik-applikationen Marktführer und hat weltweit über 5.000 Beschäftigte.


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Ausgabe:
lj 01/2014
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