17. JANUAR 2018

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Die Zone macht's


Special / Intralogistik

Lagertechnik - Pufferstrecken in stationären Transportsystemen automatisieren und Objektestaudrucklos fördern: Zone-Control von Sick erledigt das ohne eine zentrale Steuerung.
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Anlagen-Inbetriebnahme

Zwei Merkmale sind entscheidend dafür, dass sich mit Zone-Control neue Effizienzklassen der Inbetriebnahme auftun. Zum einen ist es möglich, bis zu 50 Sensoren zu kaskadieren und ihre versorgungs-, steuerungstechnische und gegebenenfalls pneumatische Anschlusstechnik durchzuschleifen. Es gibt nur noch einen elektrischen Anschluss zur Anlagensteuerung, was den Aufwand und die Kosten im Vergleich zur Anbindung jedes einzelnen Sensors etwa an eine SPS stark reduziert. Auch Anlagenerweiterungen oder die Verlängerung von Pufferstrecken lassen sich dadurch mit geringem Aufwand und sehr flexibel automatisieren. Der zweite Vorteil ist, dass sich logische Prozesse ohne SPS-Programmierung oder PC einrichten und ausführen lassen. Denn gleich welche Produktfamilie für die jeweilige Anwendung optimal ist, bei fast allen ist je ein Logik-Modul in den Sensor integriert, die in ihrer Gesamtheit den Einlauf in Staustrecken und den Abzug aus dem Puffer eigenständig koordinieren.

Aufgabenstellung zählt

Drei Steuerungslogiken können aufgerufen werden: Einzeleinlauf mit oder ohne Sleep-Funktion und Blockeinlauf. Beim Einzeleinlauf wird das erfasste Fördergut solange für den Weitertransport gestoppt, bis die nachfolgende Zone frei ist. Auf diese Weise wird die Pufferstrecke sukzessive gefüllt. Entsprechend funktioniert der Einzelabzug objektweise. Für Zone-Control-Sensoren mit integrierter Sleep-Funktion wird automatisch die Motorrolle in den Stand-by-Betrieb geschaltet, wenn während mindestens neun Sekunden kein Objekt detektiert wird. Darüber hinaus haben die R/IR-Sensoren einen um 30 Prozent reduzierten Verbrauch. Dadurch können die Strom- und Energiekosten drastisch reduziert werden. Im Blockeinlauf wird keine Zone im Staurollenförderer gestoppt, bis das Fördergut den am weitesten bandabwärts liegenden Bereich erreicht hat. Beim Blockabzug werden auf einen Schlag alle Segmente freigegeben, und die Objekte verlassen im gleichbleibenden Abstand zueinander die Pufferstrecke. Durch diese integrierten Steuerlogiken lässt sich das elektronische Stau-Management der Objekte direkt und dezentral im Feld realisieren. Die Sensor-Logik verarbeitet auch die Signale der benachbarten Sensoren und organisiert eigenständig das Sammeln der Förderobjekte in der Staustrecke und das einzelne oder blockweise Herausfahren aus dem Puffer.

www.sick.com/zonecontrol


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lj 02/2014
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