22. NOVEMBER 2017

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More than a Vision


Special / Intralogistik

Sensorik - ie Bandbreite der Aufgaben in der automatischen Identifikation hat stark zugenommen. Wer die optimale Lösung für die eigene Aufgabe sucht, braucht fachlichen Rat. Sensorik-Spezialist Sick kann ihn geben. Wichtig dabei: die applikationsspezifische Betrachtung der technischen und wirtschaftlichen Randbedingungen.
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Vor dem Hintergrund wachsender Anforderungen an Auto-Ident-Lösungen, auch und nicht zuletzt auf dem Weg zur Industrie 4.0, wird die Leistungsfähigkeit der drei dominieren Identifikationstechnologien RFID, kamerabasiertes Code-Lesen und laserbasiertes Barcode-Scanning kontinuierlich erweitert. Aus der Kombination der beiden parallel verlaufenden Entwicklungen heraus ergibt sich ein permanent wachsender Lösungsraum. Die jeweils passende Lösung zu finden, ist alles andere als einfach. Im Nachfolgenden werden beispielhaft drei Aufgaben und ihre derzeit typischen Lösungen skizziert.

Steigender Variabilitätsgrad

Beispiel Automobilindustrie: Weil der Variabilitätsgrad in den Produktionsstraßen der großen Automobilwerke immer weiter steigt und auf einer Fertigungslinie zunehmend mehrere Varianten parallel gebaut werden, spielen Aspekte wie Transparenz und Rückverfolgbarkeit für Hersteller eine immer wichtigere Rolle. Zum Einsatz kommen hier vermehrt passive UHF-RFID-Datenträger, die an Komponenten verbaut oder auch unsichtbar in Teile integriert werden. Das Zusammenspiel aus Transponder und Lesegerät ist wesentlich und zeigt in der täglichen Praxis – bei richtiger Anwendung – höchste Verfügbarkeit. Zum Beispiel über-leben spezielle RFID-Transponder die hohen Temperaturbelastung in der Lackierstraße und lassen sich selbst dann sicher identifizieren, wenn sie mit Lack überzogen sind.

Beispiel Pharmaindustrie: Pharmazeutische Produkte müssen aufgrund weltweiter Gesetzgebungsverfahren zur Vermeidung von Produktfälschung und zur Steigerung der Patientensicherheit zunehmend rückverfolgbar, eindeutig identifizierbar und lokalisierbar sein. Zu diesem Zweck kommen kamerabasierte Code-Leser zum Einsatz, die bei hohen Fördergeschwindigkeiten der Verpackungen die Codes zuverlässig lesen, selbst bei verzerrten oder beschädigten Codes. Bei der Einrichtung des Lesegeräts wird der Code ganz einfach mit Hilfe der automatischen Set-up-Funktion mit dem eingebauten Ziellaser eingelernt. Die Applikationen, die mit den kamerabasierten Code-Lesern gelöst werden können, reichen von der Primärverpackung (zum Beispiel von Pillen), der Serialisierung der Sekundärverpackung über die Aggregation bis hin zur Identifikation der Palette mit versandfertigen Pharmaprodukten.

Bewährte 1D-Barcode-Labels

Beispiel Gepäcklogistik: Ein Trend auf allen großen Flughäfen weltweit ist, das Check-in-Angebot um Self-Check-in-Automaten zu erweitern. Die weitere Automatisierung der Vorgänge verkürzt die Wartezeiten. Dabei wird für die Identifikation der Gepäckstücke weiter auf die bewährten 1D-Barcode-Labels gesetzt, da beim weiteren Transport des Gepäcks eine Vielzahl von möglichen Positionen des Gepäckstücks und damit des Labels wahrscheinlich, eine hohe Zuverlässigkeit bei der Identifikation aber trotzdem erforderlich ist. Zu diesem Zweck werden spezielle Barcode-Leseportale installiert, die mehrere laserbasierte Barcode-Scanner integrieren, und deren Eigenschaft einer großen Tiefenschärfe nutzen, um hohe Leseraten zu erreichen. Durch eine geeignete Anordnung der Barcode-Scanner können die verschiedenen Varianten der weltweit eingesetzten 1D-Barcodes in jeder Ausrichtung und auf jeder Art und Größe der Gepäcks erkannt werden.


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Ausgabe:
lj 01/2015
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Sick
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