24. NOVEMBER 2017

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Unternehmen Zukunft


Special

Energierückspeisung Kasto Maschinenbau blickt auf mehr als 170 Jahre Tradition zurück. Die Lösungen des Säge- und Lagertechnik-Spezialisten überzeugen durch einen hohen Innovationsgrad so zum Beispiel das neue Konzept zur Energierückspeisung und Energiespeicherung.

Steigende Strompreise und immer knapper werdende Ressourcen rücken energieeffiziente Lösungen quer durch sämtliche Branchen in den Fokus – auch in der Logistik und Distribution. Der Lager- und Sägetechnik-Spezialist Kasto mit Sitz im badischen Achern hat deshalb für seine automatischen Langgut- und Blechlagersysteme ein innovatives Konzept zur Energierückspeisung und Energiespeicherung entwickelt. Überschüssige Bewegungsenergie lässt sich damit in elektrischen Strom umwandeln, zwischenspeichern und somit flexibel nach Bedarf nutzen – das senkt die Betriebs- und Investitionskosten sowie den CO2-Ausstoß.

Zurück ins Netz

Die Energierückspeisung ist bereits seit Jahren für alle Kasto-Lagersysteme optional erhältlich. Dabei werden die Stromkreise der Antriebsachsen des eingesetzten Regalbediengeräts (RBG) über eine Zwischenkreiskopplung miteinander verbunden. Überschüssige Bewegungsenergie, die beispielsweise beim Abbremsen des RBG oder beim Senken des Hubwerks entsteht, lässt sich damit in Strom umwandeln und in das Netz zurückspeisen. So kann der Anwender diese Energie effektiv nutzen – entweder innerhalb des Lagers oder für weitere im Firmennetz angeschlossene Verbraucher. Der Stromverbrauch der Lagertechnik lässt sich im Vergleich zu konventionellen Antriebssystemen um bis zu 40 Prozent reduzieren.

Integrierter Speicher

Um die Effizienz noch weiter zu verbessern, stattet Kasto seit Kurzem seine Lagersysteme auf Wunsch auch mit einem inte-grierten Energiespeicher aus. Die überschüssige und zurückgewonnene Energie wird dabei in Doppelschichtkondensatoren zwischengespeichert und damit flexibel nutzbar gemacht. Eine intelligente Regelung lädt und entlädt den Energiespeicher abhängig vom gerade laufenden Prozess. Die Energie bleibt bis zur Wiederverwendung im System. Durch einen nahezu konstanten Leistungsbezug aus dem Stromnetz kann die Netzperipherie im Nennlastbetrieb arbeiten. Anwender können so die Anschlussleistung des Regalbediengerätes zusätzlich um mehr als 50 Prozent reduzieren. Auch werden durch den Energiespeicher Lastspitzen vermieden, was weitere Kosten einspart.

Neben einem erheblich geringeren Stromverbrauch und CO2-Ausstoß bietet die neue Technologie von Kasto einen weiteren Vorteil: Lagerbetreiber können durch den niedrigeren Energiebedarf oftmals auch mit kleineren Trafostationen planen und arbeiten. Damit sinken nicht nur die Betriebs-, sondern auch die Investitionskosten. Dies sorgt dafür, dass sich die Anschaffung schon nach kürzester Zeit amortisiert. Auch bestehende Kasto-Lagersysteme lassen sich nachträglich mit einer Energierückspeisung und Energiespeicherung ausrüsten.

Kasto ausgezeichnet

Die Maschinen und Lagersysteme von Kasto sind nicht nur wegweisend in der Technik, sondern auch im Design. Dies beweisen zahlreiche Preise und Auszeichnungen, unter anderem durch das Designzentrum Stuttgart und den renommierten Red Dot Award. Ein besonderer Erfolg war der Gewinn des von der Exportakademie Reutlingen und der Zeitschrift »Markt und Mittelstand« ausgeschriebenen Preises »Best Factory Award«. Die Produkte und Lösungen von Kasto überzeugen durch einen hohen Innovationsgrad und sind auf die Wünsche und Anforderungen der Kunden abgestimmt. Hinzu kommt die hochwertige Verarbeitung, welche die Sägen und Lager belastbar macht. 

Daten & Fakten

Kasto Maschinenbau mit Sitz im badischen Achern ist auf Säge- und Lagertechnik für Metall-Langgut spezialisiert.

Das Unternehmen ist weltweiter Markt- und Technologieführer für Metallsägemaschinen, halbautomatische und automatische Langgut- und Blechlagersysteme sowie automatische Handlingeinrichtungen für Metallstäbe, Bleche und Zuschnitte.
160 Patente, mehr als 140.000 gelieferte Sägemaschinen und über 1.700 installierte Automatiklager zeugen vom Erfolg des Unternehmens. Neben einem Zweigwerk im thüringischen Schalkau verfügt Kasto u. a. über Tochtergesellschaften in England und Frankreich.

www.kasto.com

Ausgabe:
lj 06/2016
Unternehmen:
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