22. NOVEMBER 2017

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Mit Schmalz ans Werk


Special

Vakuum-Automation - Um ihre Neu- und Weiterentwicklungen der Produkte sowie aktuelle Informationen zum Unternehmen vorzustellen, lud J. Schmalz traditionell zu den Pressetagen nach Glatten ein.
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Themen bei den Pressetagen waren unter anderem die Positionierung und Wachstumsstrategien des Unternehmens aus dem Schwarzwald. Auch die Digitalisierung spielte eine große Rolle. Für den Spezialisten für Vakuum-Automation J. Schmalz bedeutet die Digitalisierung Chance und Herausforderung zugleich. Wie das Unternehmen die vielfältigen Chancen bereits heute nutzt, zeigt ein einfacher Blick in den Produktkatalog. Viele der Lösungen für eine vernetzte Fabrik sind seit Jahren im Feld. Schmalz profitiert hier von seinem »Domain-Wissen«, also dem Wissen rund um die Anwendung. Auch an Ideen für neue Geschäftsmodelle mangelt es dem Unternehmen nicht. Zudem wurde bekanntgegeben, dass die Schmalz-Gruppe rückwirkend zum Jahresanfang alle Anteile an der GPS Gesellschaft für Produktionssysteme GmbH in Stuttgart übernommen hat. GPS wird Teil des internationalen Schmalz-Netzwerks mit derzeit 17 Standorten weltweit. »Die Übernahme von GPS ist ein wichtiger Baustein unserer Digitalisierungsstrategie«, sagt Dr. Kurt Schmalz, geschäftsführender Gesellschafter der J. Schmalz GmbH. »Wir versprechen uns damit höchste Dynamik in der Entwicklung digitaler Lösungen sowie eine schnelle, unabhängige Verbreitung der GPS-Produkte.« So wird das GPS-Team unter anderem Hard- und Softwarelösungen zur Datenaggregation in industriellen Produktionsprozessen entwickeln. Zum Thema wurden des Weiteren sogenannte »Hebegeräte zum Anziehen«, wie ein Exoskelett die Arbeit von morgen beeinflusst – und wohin die Reise bei körperunterstützenden Hebehilfen wirklich geht. Bei dieser neuen Art von Mensch-Maschine-Kooperation handelt es sich um ein Leichtbaugerüst, dessen Funktionen beispielsweise die Stabilisierung von Rumpf und Rücken ermöglicht und die Belastung empfindlicher Körperregionen wie Handgelenk, Ellenbogen oder Schulter reduziert. Schmalz verbindet dabei die Ergonomie seiner Hebegeräte mit der aktiven körperlichen Entlastung der Gelenke durch Exoskelette.

Schmalz spielt tragende Rolle

Die vielseitigen Produkte des international aufgestellten Unternehmens kommen für Anwendungen in der Logistik genauso zum Einsatz wie in der Automobilindustrie, der Elektronikbranche oder der Möbelproduktion. Davon profitiert nun auch die Capron GmbH. Qualifizierte Mitarbeiter, ein moderner Maschinenpark und eine effiziente Logistik sind das Erfolgsrezept dieses Unternehmens. Capron fertigt Wohnmobile von der Zwei-Personen-Ausführung bis hin zum Familienfahrzeug. Entlang der gesamten Wertschöpfungskette setzt Capron dabei auf Vakuumtechnik der J. Schmalz GmbH. Rund 30 Schlauchheber, Vakuum-Greifer und Aufspannlösungen sorgen für stabile, schnelle und ergonomische Prozesse – vom Fräsen der Regalböden bis zur Dachmontage. Von Anfang an setzte Capron auf schlanke Produktionsprozesse, qualifizierte Mitarbeiter und hohe Flexibilität. Seit das erste Fahrzeug 2006 die Fabrikhalle in Neustadt verließ, spielt Handhabung und Spanntechnik mittels Vakuum aus dem Hause Schmalz in der Fertigungsstrategie eine tragende Rolle. Begonnen hat alles mit Aufspannsystemen für verschiedene Arbeitsschritte in der Vorfertigung. Capron setzt eine hohe Fertigungstiefe um und stellt das Interieur aus Holz selbst her – vom Bodenbelag bis zur Wandverkleidung. An sechs Bearbeitungsmaschinen kommen insgesamt rund 200 Blocksauger von Schmalz zum Einsatz. Bis die einzelnen Bauteile einbaufertig sind, müssen einige davon manuell nachbearbeitet werden. Auch dafür hat Schmalz das passende Hilfsmittel: einen Vakuum-Spanntisch. »Er fixiert sicher und ermöglicht den freien Zugang zum Werkstück. Die Arbeiten erfolgen ohne zeitaufwändiges Umspannen«, sagt Toni Pietsch, Leiter Projektmanagement bei Capron.


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Ausgabe:
lj 03/2017
Unternehmen:
Bilder:
J. Schmalz
J. Schmalz
J. Schmalz

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