26. AUGUST 2016

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Toyota plant umweltfreundlichen Brennstoffzellen-Antrieb für das Jahr 2003


Toyota hat mit dem FCHV-4 im Automobilbereich ein Fahrzeug entwickelt, das weder Stickoxide, Schwefeloxide oder Rußpartikel ausstößt, sondern lediglich Wasser als Rückstand aufweist.

Im Jahr 2003 soll der FCHV-4 in einer begrenzten Stückzahl auf den Markt kommen. Das Fahrzeug basiert auf Basis des Toyota Highlander SUV und bezieht seine Energie aus einer Wasserstoff-Brennstoffzelle. Unter der Haube präsentiert dieses Fahrzeug - anstelle eines Benzin- oder Dieselmotors - ein Brennstoffzellen-Aggregat. Seine Antriebsenergie gewinnt der FCHV-4 durch Sauer- und Wasserstoff. Erste Prototypen werden seit diesem Sommer in den USA umfangreichen Tests unterzogen: Gemeinsam mit der California Fuel Cell Partnership erprobt Toyota zwei Fahrzeuge unter realen Verkehrsbedingungen auf öffentlichen Straßen. Auch in Japan durchlaufen Fahrzeuge zahlreiche Testreihen. Mit den Brennstoffzellenfahrzeugen betreibt Toyota mehr Entwicklungsaufwand als jeder andere Hersteller. Der projektleitende Ingenieur Norihiko Nakamura betont jedoch, daß eine Vermarktung von Brennstoffzellenfahrzeugen auf breiter Basis noch mindestens zehn Jahre in der Zukunft liege, da nicht alle Probleme, die diese Antriebsform mit sich bringt gelöst sind. Hierzu zählen zum Beispiel die Perfektion des Treibstoffspeichers sowie eine geeignete Infrastruktur zur Brennstoffdistribution. Um die Verbreitung von Brennstoffzellenfahrzeugen voranzutreiben, erwägt Toyota den Direktvertrieb von Wasserstoff.

Das FCHV-4 verfügt über eine 90-Kilowatt-Brennstoffzelle und eine Nickel-Metall-Hybrid-Batterie, die als Energiespeicher zum Einsatz kommt. Der Elektromotor leistet 80 Kilowatt (107 PS). Das Drehmoment liegt bei 260 Newtonmetern und die Spitzengeschwindigkeit bei rund 150 Stundenkilometern. Die drei unterhalb des Gepäcksraums angebrachten Hochdruck-Wasserstofftanks verleihen dem Fahrzeug eine Reichweite von 250 Kilometern.

www.toyotagabelstapler.de


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lj es g+h
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