Transportlogistik

Apsion: neue Generation von Datenloggern

Mehr Transparenz bei Transportschäden, das verspricht der Hersteller Aspion, der kürzlich seinen neuen Datalogger vorgestellt hat.

17. Juli 2019
Mehr Transparenz bei Transportschäden mit dem neuen Transport Datenlogger G-Log 2 von ASPION
Der neue multifunktionale Datenlogger Apsion G-Log 2 liefert Informationen zu Stößen, Temperatur und Feuchte während der oft wochenlangen multimodalen Transporte und kommuniziert drahtlos per NFC und BLE mit Software und Smartphone Apps. (© Aspion)

Der Karlsruher Sensorhersteller Apsion hat auf den beiden Fachmessen ‚transport logistic‘ und ‚Sensor+Test‘ sein G-Log System präsentiert, das eine differenzierte Sicht auf die Umstände während des Transports erlauben soll. Das System wird nach Angaben von Aspion weltweit vor allem von Herstellern empfindlicher Maschinen und Geräten genutzt. Zentrales Element ist der neue multifunktionale Datenlogger Apsion G-Log 2. Dieser liefert Informationen zu Stößen, Temperatur und Feuchte während der oft wochenlangen multimodalen Transporte und kommuniziert drahtlos per NFC und BLE mit Software und Smartphone Apps.

„Die neue Generation unseres Datenloggers protokolliert Begebenheiten, die normalerweise im Verborgenen bleiben und liefert so belastbare Fakten für eine eventuelle Auseinandersetzung zwischen Versender, Transportunternehmen und Versicherern“, erläutert Martina Wöhr, Co-Geschäftsführerin von Aspion und ergänzt: „Unsere Kunden berichten, dass der Einsatz des Datenloggers auch zu einem bewussterem Umgang mit dem Frachtgut und damit zu einer Verringerung der Schadensereignisse führt.“

Und so funktioniert der Datenlogger: Der Versender legt die zulässigen Schwellenwerte für Beschleunigung, Temperatur und Feuchte individuell für seine Produkte fest. Werden sie unterwegs überschritten, zeichnet der Schocksensor Stöße in sechs Richtungen mit bis zu ± 24 g je Achse, höchste Schocks sogar bis auf Millisekundenebene, sowie Temperatur- und Feuchtigkeitswerte auf und speichert bis zu 950 Ereignisse. Jeder Sensor besitzt eine eindeutige ID. Mit der im Lieferumfang enthaltenen PC-Software ASPION G-Log Manager überwacht der Anwender seine im Umlauf befindlichen Sensoren, parametriert sie und liest sie aus. Der Austausch der Daten erfolgt kabellos über Near Field Communication (NFC) und Bluetooth Low Energy (BLE). Es ist möglich, die Werte des Sensors an jedem beliebigen Ort auch per App über Smartphones auszulesen und per E-Mail an die Zentrale zu senden.

Der G-Log 2 Datenlogger ist nach Angaben des Herstellers langlebig und kann immer wieder verwendet werden. Die Batterie hält bis zu 1 ½ Jahren ab Aktivierung und ist leicht vom Anwender auszutauschen. Die Sensoren sind für alle Transportarten inklusive Luftfracht einsatzfähig. „Das Besondere an unseren Sensoren ist die Stoßprotokollierung mit Aufschlüsselung auf Millisekundenebene für die höchsten Schocks, die im Schadensfall den genauen Verlauf wiedergeben. Diese Detailtiefe ist einzigartig im zweistelligen Preissegment, in dem wir uns bewegen.“ sagt die Geschäftsführerin. Der Aspion G-Log Manager bereitet die Sensordaten auf. Die Reports enthalten alle wichtigen Fakten für den Versender, Transporteur, Kunden und Transportversicherer. Die optionale Software Aspion G-Log Premium erweitert den Leistungsumfang der Schocksensoren um eine Cloudübertragung, Standortinformationen sowie Netzwerkfunktionalitäten.

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