Auf den Partner kommt es an

Prozessoptimierung - Um ihre innerbetriebliche Logistik weiter zu optimieren, investieren zahlreiche Firmen unter anderem in moderne Informationstechnologien. Ob die damit verbundenen Ziele wirklich erreicht werden, hängt von einer Reihe unterschiedlicher Faktoren ab.

07. März 2006

Die wachsende internationale Konkurrenz und die gestiegenen Kundenanforderungen zwingen immer mehr Unternehmen, neue Strategien zu entwickeln und umzusetzen. Dabei ist die Bedeutung der Logistik und ganz besonders der Aufgabenumfang der Intralogistik stark gewachsen. Die Intralogistik und die dazu synchron wirkende Informationslogistik haben ein hohes Einfluss- und Verbesserungspotenzial auf den gesamten betrieblichen Leistungsprozess und sind damit zu entscheidenden Erfolgsfaktoren im Wettbewerb geworden.

Kaum ein Bereich birgt so viele Rationalisierungspotenziale wie die Intralogistik. Schließlich lassen sich der innerbetriebliche Materialfluss und die Informationslogistik mittels innovativer Technologien und moderner Konzepte immer weiter optimieren. Ob dabei allerdings der Aufwand stets in einem gesunden Verhältnis zum erzielbaren Ergebnis steht, ist sorgfältig abzuwägen. So reicht es in vielen Fällen einfach nicht aus, wenn beispielsweise ein vorhandenes WWS-System über einen Protokollkonverter um ein Datenfunksystem mit mobilen Terminals erweitert wird, wenn nicht gleichzeitig geeignete Lagerlogistik-Software die Steuerung und Optimierung aller Transporte übernimmt. Es scheint innovativ, wenn Informationen beleglos via Datenfunk zum Lagermitarbeiter übertragen werden. Der Rationalisierungseffekt entsteht jedoch nicht durch die Einsparung des Belegs, sondern durch die konsequente Optimierung der intralogistischen Prozesse.

Mit den gestiegenen Anforderungen an die Informationslogistik sind auch die Anforderungen an EDV-Systeme für kaufmännische Anwendungen, WWS- bzw. ERP-Systeme und nicht zuletzt für die Lagerverwaltung gewachsen. Während früher die Lagerverwaltung vom mächtigen Warenwirtschaftssystem mit übernommen wurde und bei Bedarf immer neue Erweiterungen des Funktionsumfanges »hinzugestrickt« wurden, übernehmen heute hochflexible Standardlösungen, so genannte Warehouse-Management-Systeme, die Steuerung und Synchronisation von Material- und Informationsfluss.

Flexibilität als wichtiger Faktor

Eine Lagerlogistik-Software auf dem Stand der Zeit besteht aus einer Vielzahl bewährter Standardmodule, die individuell für die jeweilige Aufgabenstellung und die Anforderungen des Kunden zusammengestellt werden. Die Flexibilität der Software-Module ist dabei ebenso wichtig wie die Flexibilität des Software-Hauses, auf die individuellen Anforderungen des Kunden einzugehen. Schlecht beraten ist der Kunde dann, wenn er durch seinen Software-Partner nur deshalb in gewisse Standards gezwängt wird, weil individuelle Anpassungen zusätzliche Kosten verursachen würden.

Eine moderne Software zur Optimierung der Intralogistik verfügt über erprobte Schnittstellen zu den übergeordneten ERP-Systemen der gesamten Supply Chain, bis hin zur Anbindung von externen Systemen der am Logistikprozess beteiligten Geschäftspartner des Unternehmens. Ebenso wichtig sind die Schnittstellen zu unterlagerten Steuerungen. Hochregale, Fördersysteme, die Nachschuborganisation, bis hin zu Kommissionierung und Versand, wollen synchron und optimiert gesteuert werden. Wireless-LAN und Datenfunksysteme mit mobilen Terminals jeglicher Bauart und Hersteller sowie die aktuelle Voice-Technologie, die als Pick-by-Voice im Kommissionierbereich oder als Move-by-Voice im Bereich der Staplerleittechnik eine große Rolle spielt, muss ebenso Standard der Lagerlogistik-Software sein wie modernste Ident-Techno-logien mit zweidimensionalen Codes, Image-Scannern, Transpondertechnik und Drucksystemen für RFID-Labels.

Die Frage »Make or buy?« stellt sich heute immer seltener, da Software-Systeme wie beispielsweise Logstar mit ihren vielfältigen Modulen für alle derzeit denkbaren Logistikprozesse erprobte Standardlösungen bieten, ohne dass individuelle Erweiterungen programmiert werden müssen.

Nur wenige Unternehmen kennen sich gänzlich mit den komplexen Prozessen einer Lagerlogistik-Software aus. Deshalb brauchen sie einen kompetenten Partner. Gespräche über die zu lösenden Aufgaben sind dabei ebenso wichtig wie die Besichtigungen von Referenzsystemen. Sorgfältig muss geprüft werden, ob sich die individuellen Logistikprozesse des Unternehmens mit den Standardmodulen des Anbieters reibungslos realisieren lassen.

Lagerlogistiksystem

Logstar sorgt für optimale Prozesse

Logstar ist ein integriertes Lagerlogistiksystem, das durch seinen modularen Aufbau auf die jeweiligen Bedürfnisse des Kunden zugeschnitten werden kann - von einfacher Lagerbestandsführung bis hin zur Erfüllung hoch komplexer logistischer Anforderungen. Ob Produktionslager, Logistik- oder Distributionszentrum: Logstar verfügt über geeignete Module, um den Materialfluss, die Kommissionierung und den Versand optimal zu steuern. Weitere Informationen bei Lunzer + Partner, Carl-Zeiss-Straße 1, 63755 Alzenau, Telefon 06023-9510.

Erschienen in Ausgabe: 01/2006