Auf Expansionskurs in Südosteuropa

Der Logistikdienstleister Logwin hat eine eigene Landesgesellschaft in Serbien gegründet.

11. Juli 2011

Die erste Niederlassung der Logwin Solutions SRB d.o.o. liegt verkehrsgünstig in der Nähe des Flughafens von Belgrad an der Autobahn A1.

Country Manager der neuen Landesgesellschaft ist Bogdan Šoški?. Der 33-Jährige verfügt über umfangreiche und langjährige Erfahrung auf dem serbischen Logistikmarkt. „Wir realisieren vor allem Lohnveredelungsverkehre“, sagt Bogdan Šoški?. „Dabei arbeiten wir eng mit unseren Standorten in Aschaffenburg und Štip in Mazedonien zusammen.“ Neben dem Transport gehören Zollservices, Warehousing und kundenspezifische Value Added Services zum Leistungsspektrum von Logwin in Serbien. Luft- und Seefrachtprojekte realisiert der Logistikdienstleister vor allem über die kroatischen Häfen Rijeka und Plo?e sowie den Flughafen in Belgrad.

Nach der Krise erholt sich auch in Serbien die Wirtschaft allmählich. Gleichzeitig rückt die EU-Mitgliedschaft in Sichtweite. „Serbien wird zunehmend zum Retailmarkt, der Verkauf an den Endverbraucher kommt in Schwung“, erklärt Bogdan Šoški?. „Ein klarer Fokus liegt für uns somit auch im Aufbau entsprechender Distributionsstrukturen und Zustellservices.“ Dabei hat Logwin in Serbien besonders die Fashion- und Lifestyle-Branche im Blick und organisiert über sein Netzwerk zum Beispiel den Transport von hängenden Textilien. Weitere wichtige Branchen, in denen der Logistiker operiert, sind Automotive und Electronics.

Logwin greift auf eine langjährige Erfahrung auf dem osteuropäischen Markt zurück. Eigene Niederlassungen betreibt der Logistikdienstleister bereits in Kroatien, Mazedonien, Polen, Rumänien, der Slowakei, der Tschechischen Republik und Ungarn – zurzeit ist Logwin mit 23 Standorten in Osteuropa vertreten.