Bestens im Bilde

Datenfunk Um seine Kunden optimal bedienen zu können, braucht der Logistiker perfekt organisierte Läger. Der Dienstleister Offergeld hat sie - auch dank moderner WLAN-Technologie aus dem Hause LXE.

03. November 2006

230.000 Qudratmeter Logistikfläche, bis zu 250.000 Paletten in klimatisierten Hallen, 21 Logistikzentren - Offergeld Logistik kann stetiges Wachstum verbuchen. Auch am Firmensitz in Aldenhoven türmt sich die Ware der Offergeld-Kunden in Richtung Hallendecke: tonnenweise Pralinen, Konfitüren und Schokoriegel von Herstellern wie Lindt und Zentis. Auf die Menge an sich kommt es jedoch nicht an. Viel wichtiger ist, dass die Ware das Lager möglichst schnell verlässt und auf kurzen Wegen in den Handel gelangt. Dazu braucht es eine perfekt organisierte Lagerlogistik. Bei Offergeld basiert sie auf moderner WLAN-Technologie von LXE. Ohne sie wären reibungslose Abläufe kaum noch denkbar. Denn bei Offergeld läuft von der Kommissionierung bis hin zum Verladen jeder Vorgang vollständig über IT-Systeme ab. Jeder Gabelstapler, jede Kommissionierstation und sämtliche Verladerampen sind mit Mobilcomputern ausgestattet und per Funk an die Netzwerk-Infrastruktur angebunden. Das Konzept des papierlosen Lagers, von Offergeld schon vor zehn Jahren verwirklicht, hat sich bewährt.

Auch kleinste Details lassen sich nachvollziehen

Am Computer lässt sich dank WLAN-gestützter Logistik der Lebenslauf jeder einzelnen Palette bis ins kleinste Detail nachvollziehen. Transparenz und Rückverfolgbarkeit bis zu drei Jahren sind nicht nur starke Argumente in der Kundenakquisition. Wichtig ist auch, dass sie beim Logistiker für straffere Prozesse sorgen.

Begonnen hat die Erfolgsgeschichte in den Offergeld-Lagern mit dem seinerzeit wegweisenden Schmalbandfunk. Mussten bis dahin stundenlang Kommissionierungslisten gedruckt und an die Mitarbeiter verteilt werden, gelangten die Daten nun über die IT-Systeme direkt zum Fahrzeug-PC im Gabelstaplercockpit. Auf diese Weise schaffte Offergeld den hohen Papierverbrauch ab und reduzierte die Fehlerquote gegen null.

Paralleler Einsatz verschiedener Lösungen

Für die Fortsetzung des Erfolgskurses sorgt mittlerweile die 2,4-GHz-Breitbandtechnologie. Vor allem in der Kommissionierung setzt Offergeld auf den neuen Standard. Die Entscheidung zugunsten von Datenfunk über Breitband war in der Rückschau nicht besonders schwierig. Denn: LXE hatte eine große Auswahl an ausgereifter Hardware im Programm, die sich sofort in die bereits bestehende Infrastruktur integrieren ließ. So sind bei Offergeld bis heute verschiedene Lösungen parallel im Einsatz. Bewährte DOS-Terminals werden ebenso genutzt wie moderne Hand- und Fahrzeugcomputer mit Windows-Betriebssystem. Schmalband-Antennen und Breitband-Access-Points basierend auf Cisco-Funktechnologie sorgen nebeneinander für eine lückenlose Datenfunk-Abdeckung. Den großen technischen Rahmen für die Systemvielfalt bildet seit jeher die AS/400, die dank problemloser Aufrüstbarkeit auch heute noch höchst produktiv in die täglichen Arbeitsprozesse eingebunden ist und auch in den kommenden Jahren analog zu den Anforderungen von Offergeld erweitert werden kann.

Doch auch wenn Altes und Neues reibungslos zusammenarbeitet: Die Zukunft gehört dem Breitband-Datenfunk mit seinen hohen Übertragungsgeschwindigkeiten. Neue Offergeld-Standorte werden schon seit einigen Jahren ausschließlich mit der modernen 2,4-GHz-Breitbandtechnologie ausgerüstet, damit das Unternehmen mit den wachsenden Ansprüchen der Kunden auch in den kommenden Jahren Schritt halten kann. Für maximale Datenfunk-Abdeckung bei einem Minimum an Access-Points sorgt die patentierte Spire-Antennentechnologie. Diese Technologie hat sich mittlerweile so bewährt, dass sie sogar außerhalb des klassischen Einsatzgebiets verwendet wird. Auch die Bordcomputer der Lkw erhalten die Daten via WLAN-Antenne.

Erschienen in Ausgabe: 05/2006