Der Vorstandsvorsitzende Frank Dreeke zog bei der Präsentation der Jahreszahlen ein positives Resümee: „Das Unternehmen BLG Logistics hat im Geschäftsjahr 2019 ein solides Ergebnis erwirtschaftet. Unser Ziel, die Umsatzerlöse auf konstantem Niveau zu halten, haben wir in Summe mehr als erreicht.“ Mit dieser robusten und solide finanzierten Ausgangsbasis werde es gelingen, das extrem schwierige Jahr 2020 zu bewältigen.

ANZEIGE

Für 2019 weist die BLG-Gruppe insgesamt einen Umsatz von 1 Milliarde und 158,6 Millionen Euro aus. Das ist ein Plus von 17,3 Millionen Euro beziehungsweise 1,5 Prozent gegenüber 2018. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ist mit 37,5 Millionen Euro auf Vorjahresniveau. Die EBT-Marge liegt mit 3,2 Prozent knapp unter Vorjahresniveau (3,3 Prozent).

Mit Blick auf das laufende Geschäftsjahr 2020 stellte der Vorstandsvorsitzende fest: „Derzeit kann niemand verlässliche Aussagen machen, wie drastisch die Auswirkungen der Corona-Krise sein werden. Die Wirtschaftsforschungsinstitute sagen für das zweite Quartal einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 9,8 Prozent voraus, das wäre ein doppelt so großer Einbruch wie in der Weltfinanzkrise 2009. In Bezug auf Volumen, Umsatz und Ergebnis werden die Auswirkungen der Corona-Krise in allen Bereichen massiv und gravierend sein. Die Zahlen für 2019 belegen aber: wir sind robust und solide aufgestellt und werden auch in stürmischen Zeiten Kurs halten können.“ Dreeke betonte in seiner Rede, dass BLG Logistics an den strategischen Zielen wie Digitalisierung und Nachhaltigkeit weiter festhält. Bis 2030 will der Seehafen- und Logistikdienstleister 30 Prozent der absoluten CO2-Emissionen im Unternehmen reduzieren.