Aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Coronavirus tragen zahlreiche Angestellte im Handel im Moment nicht atmungsaktive Einmalhandschuhe. Doch diese Handschuhe machen die Haut auf Dauer krank, wie die BGHW mitteilt. Weil viele sich im Moment scheuen wegen Hautbeschwerden zum Arzt zu gehen, bietet die BGHW eine telefonische Hautschutz-Hotline an. Fachleute beantworten Fragen zum richtigen Schutz der Haut, zur Pflege und dem Erkennen von Hauterkrankungen. „Das Angebot richtet sich insbesondere an Beschäftigte im Handel, etwa Kassierer und Kassiererinnen und das Personal an Bedientheken“, erklärt Marita Klinkert, Mitglied der BGHW-Geschäftsführung. „Viele von ihnen tragen im Moment Handschuhe und wissen gar nicht, wie sehr sie ihrer Haut damit schaden können.“ Aber auch Versicherte, die ihre Hände häufig reinigen und desinfizieren müssen, seien gefährdet. „Sie stressen ihre Haut – oft ohne es zu wissen“, sagt Klinkert.

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Hauterkrankungen durch langes Tragen von nicht atmungsaktiven Handschuhen entstehen schneller als man denkt. Erste Anzeichen einer ernsthaften Hauterkrankung können beispielsweise rote, juckende Stellen sein. Doch soweit soll es nicht kommen. Betroffene können mit den Fachleuten der BGHW-Hautschutz-Hotline ihre Symptome abklären und sich fachkundige Beratung zur Behandlung ihrer Beschwerden einholen. Auch Tipps zur richtigen Auswahl von Handschuhen werden gegeben. Wenn erforderlich, wird auch bei der Suche nach einem Hautarzt vor Ort unterstützt. Spezielle Hautmittel und Handschuhe werden bei Bedarf zum Ausprobieren zur Verfügung gestellt.

Die Hautschutz-Hotline ist von Montag bis Freitag erreichbar – von 08:00 bis 18:00 Uhr. Die Telefonnummer: 0621/183–8030. Weitere Informationen bietet die BGHW in ihren „Empfehlungen zum Schutz der Beschäftigten im Handel und in der Warenlogistik“ im Internet unter: www.bghw.de.