Das Bewegt die Branche

Eine Frage – Drei Antworten: Das Internet der Dinge

Das Internet der Dinge beschäftigt die Branche seit Jahren. Wo befinden wir uns im Prozess der Vernetzung?

13. Februar 2019
Eine Frage – Drei Antworten: Das Internet der Dinge
Jürgen Kirf, E&K Automation, Gründer und Gesellschafter (Bild: © E&K Automation)

Jürgen Kirf

Spätestens seit 2016 sind mehr »Dinge« als Menschen mit dem Internet verbunden. Dies gilt zunehmend auch für das industrielle Internet der Dinge als wesentlicher Baustein cyber-physischer Systeme in der Industrie 4.0. »Die Dinge sind also schon drin.«

Als führender Hersteller intelligenter Transportrobotik arbeiten wir daran, unsere Sensorik und Aktorik nicht nur im Sinne einer Vernetzung verfügbar zu machen, sondern vor allem sinnvoll in dezentral organisierten Produktionsprozessen nutzbar zu machen. Mit unserer Vision von sich selbst organisierenden, intelligenten Transportrobotern im Internet der Dinge wollen wir die Arbeit sicherer und das Leben leichter machen.

Klaus-Dieter Rosenbach

Digitalisierung und Vernetzung sind entscheidende Hebel, um Logistikprozesse effizienter zu gestalten. Ein vernetztes System darf durchaus komplex, aber nicht kompliziert sein. Das perfekt orchestrierte Lager ist einfach, individuell und automatisiert. Jungheinrich bietet dafür alle Komponenten aus einer Hand. Der Taktgeber ist das Jungheinrich Warehouse Management System als effiziente Schnittstelle zwischen allen Gewerken. Die branchenunabhängige, zuverlässige Software verwaltet, steuert und optimiert das Lager und sorgt für nachhaltige, effiziente und einfache Prozesse.

Markus Ehrmann

Vanderlande hat das Internet der Dinge als ein Zukunftsthema identifiziert und im Konzern ein entsprechendes Projekt aufgesetzt. Es gilt, Grundlagen sowie Anwendungen zu definieren. Eine der Grundlagen ist das Data Warehouse, welches die Flut von Informationen handhaben muss. Daten müssen beschafft, verwaltet und ausgewertet werden, um eine globale Sicht auf die Gesamtheit aller Daten und damit übergreifende Analysen zu ermöglichen. Die Erkennung von Mustern erfolgt dabei im Rahmen der Business Intelligence, die Ermittlung von Wartungs-/Reparaturbedarf beispielsweise durch vorbeugende Wartung.

Erschienen in Ausgabe: 01/2019
Seite: 60