Eröffnung

DB Schenker: nachhaltiges Verteilzentrum

Der Logistikdienstleister DB Schenker eröffnete in Oslo sein erstes CO2-armes City-Verteilzentrum, den neuen „Oslo City Hub“.

08. Mai 2019
DB Schenker: nachhaltiges Verteilzentrum
DB Schenker eröffnet erstes nachhaltiges Verteilzentrum in Norwegen (© DB Schenker)

Der „Oslo City Hub“ist zentral gelegen und soll den CO2-Ausstoß für die inner-städtische Warenverteilung durch den Einsatz von Elektroautos und E-Bikes um 80 % senken. Der „Oslo City Hub“ ist Teil der sogenannten „Electric City“, eines Projektes, in dessen Rahmen der Großraum Oslo Maßnahmen verfolgt, um seinem Status als Umwelthauptstadt Europas 2019 gerecht zu werden.

Bis Ende 2020 will DB Schenker die gesamte innerstädtische Warenverteilung in Norwegen emissionsfrei machen. Der „Oslo City Hub“ ist der erste Ansatz zur Erreichung dieses Zieles.

„Digitalisierung und nachhaltigere Lösungen werden künftig in der Logistik wichtige Wettbewerbsfaktoren sein. Bei DB Schenker hat diese Zukunft bereits begonnen“, so Jochen Thewes, CEO DB Schenker. „Mit dem CO2-armen „Oslo City Hub“ gehen wir einen weiteren Schritt hin zu einer drastischen Reduzierung des CO2-Ausstoßes in unserem täglichen Logistikgeschäft.“

Standort des „Oslo City Hub“ ist Filipstadkaia in der Osloer Innenstadt. Das Gebäude ist für einen effektiven Warenumschlag ausgelegt. Die Grundfläche beträgt 457 m². Die gesamte Warenverteilung sollen elektrisch betriebene Lieferwagen und E-Bikes übernehmen.

DB Schenker ist im Bereich Nachhaltigkeit generell stark engagiert. Als Mitglied der EV100-Initiative strebt das Unternehmen an, bei Sammel- und Verteilverkehren die dieselbetriebenen Fahrzeuge bis 2030 nach und nach durch Fahrzeuge mit Elektroantrieb abzulösen. In Partnerschaft mit dem schwedischen Startup Einride setzt DB Schenker durch den Einsatz des weltweit ersten vollelektrischen autonomen Lkw im kommerziellen Betrieb neue Maßstäbe für intelligente Mobilität. Im Luft- und Seeverkehr arbeitet DB Schenker gemeinsam mit den jeweiligen Beförderern bilateral und auf verschiedenen Kooperationsplattformen an nachhaltigen Transportlösungen.

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