Einfach und effektiv

Platzsparende Lösung: Eine Handhängebahn optimiert beim Türenhersteller Ruku den Transport zwischen den Fertigungsstationen.Das modulare Konzept der Anlage erlaubte eine Montage in Eigenregie.

16. April 2001

Bei Ruku in Illertissen, einem Hersteller von Türen und Toren, haben Transportwagen in der Fertigung ausgedient. Der Hintergrund: Die Arbeit in der Fertigung war durch den großen Platzbedarf der Transportwagen sehr beengt. Zudem mussten an jeder Arbeitsstation die Türen von Hand umgeladen werden - eine unrationelle und körperlich anstrengende Vorgehensweise, bei der außerdem die Türen beschädigt werden konnten. Um diese Nachteile abzustellen und zugleich den Materialfluss zwischen den Fertigungsstationen zu optimieren, stellte Ruku, schließlich schrittweise auf den einfachen und kostengünstigen Transport per Handhängebahn um.

Der Auftrag an Wampfler, Weil am Rhein, beinhaltete Weichen, Bögen und C-Schienen sowie Drehscheiben, um vor den Spritzwänden das Drehen der Türen zu ermöglichen. Darüber hinaus lieferte Wampfler Schiebebühnen, mit denen flächenmäßig große Bereiche abgedeckt werden, Pufferplätze, um die Ware zwischenzulagern, und Andockstellen, die einen sicheren Übergang bei unterbrochenen Fahrwegen zu ermöglichen.

Montage in Eigenregie

Mit Unterstützung von Wampfler fertigten und montierten die Ruku-Mitarbeiter den Stahlbau zum Abhängen des Schienensystems in Eigenregie. Ebenso übernahmen sie die Montage des viele hundert Meter langen Schienensystems - laut Wampfler ein Beleg dafür, wie einfach der Zusammenbau der modularen Komponenten erfolgen kann. Ziel bei Ruku ist es, nach weiteren Ausbauschritten die Kernprodukte demnächst von Beginn der Fertigung bis zur Abholung durch die Spedition an der Handhängebahn durchzuschleusen.

Erschienen in Ausgabe: 01/2000