ERC, EFG und EKS: Neuheiten-Trio von Jungheinrich

Der Intralogistiker Jungheinrich hat in Hamburg neue Fahrzeuge präsentiert. Zu sehen sind die Exponate auf der Logimat in Stuttgart.

07. Februar 2019
Der EFG 6 mit Tragfähigkeiten von sechs bis neun Tonnen. © Tobias Rauser
Bild 1: ERC, EFG und EKS: Neuheiten-Trio von Jungheinrich (Der EFG 6 mit Tragfähigkeiten von sechs bis neun Tonnen. © Tobias Rauser)

Ein neuer Vertikal-Kommisionierer, ein E-Stapler für die schweren Lasten und der komplett neuentwickelte Elektro-Hochhubwagen ERC 216zi: Jungheinrich hat in diesem Jahr auf der Logimat zahlreiche Neuerungen im Gepäck. Auf einer Pressekonferenz in Hamburg gab der Intralogistiker Ende Januar einen ersten Einblick. „Manchmal muss man Dinge völlig neu denken“, freute sich der neue Vertriebsvorstand Christian Erlach über das Neuheiten-Trio aus seinem Haus.

Ein Highlight auf der Logimat wird der ERC216zi sein. Ein Jahr, nachdem Jungheinrich mit dem Schubmaststapler ETV 216i das erste Flurförderzeug mit vollintegrierter Lithium-Ionen-Batterie auf den Markt gebracht hat, setzt das Unternehmen dieses Konzept nun beim ERC 216zi um. „Dank der festverbauten Lithium-Ionen-Batterie ist das Fahrzeug besonders kompakt und wendig“, verspricht das Unternehmen. Statt in dem bisher bei solchen Flurförderzeugen üblichen Batterietrog hinter dem Hubgerüst befindet sich der Energiespeicher beim ERC 216zi zentral im Fahrzeug verbaut. Mit einem L2 Maß von 1245 Millimetern ist der ERC 216zi nach Angaben des Unternehmens mindestens 170 Millimeter kürzer als Vergleichsfahrzeuge und der mit Abstand kompakteste Elektro-Hochhubwagen im Markt. „Die fest verbaute Li-Io-Batterie ermöglicht ein revolutionäres Fahrzeugdesign“, sagte Erlach. Das vor einem Jahr gestartete Konzept mit der fest verbauten Batterie sei am Markt erfolgreich, berichtete der Vertriebsvorstand. Auch in den nächsten Jahren sollen aus diesem Grund weitere Fahrzeuge folgen.

Eine Lücke im Portfolio von Jungheinrich schließt der EFG 6. Die neue Baureihe elektrisch betriebener Gegengewichtsstapler kann bei einem Lastschwerpunkt von 900 Millimetern bis zu 9 Tonnen tragen und ist sowohl für den Innen- wie auch für den Außeneinsatz geeignet. Christian Erlach: „Ab jetzt heißt es: groß, größer, EFG.“ Das Fahrzeug gibt es mit Li-Io-Technik und mit Blei-Säure-Batterie. Für Sicherheit soll beim EFG unter anderem das Assistenzsystem „AddedView“ sorgen, das einen Rundumblick garantiert.

Das dritte Fahrzeug im Bunde ist der EKS 412s. Der auf Höchstleistung getrimmte Vertikal-Kommissionierer bietet laut Jungheinrich eine deutlich verbesserte Umschlagleistung im Schmalganglager. Die wichtigste Neuerung: das Hochleistungshubgerüst. Der EKS ist mit einem übergangsfreien Dreifach-Teleskop-Hubgerüst ausgestattet. Das bringt eine signifikante Zeitersparnis: Mit einer Hubgeschwindigkeit von 0,5 Metern pro Sekunde ist der EKS 412s um 25 Prozent schneller als sein Vorgängermodell. Die übergangsfreien Hubbewegungen verbessern durch wegfallende Stoßbelastungen zudem den Komfort des Fahrers. Zwei Fenster in der Kabinenrückwand sorgen für eine verbesserte Rundumsicht. (tr)