Die Inspektionsflüge an den Offshore-Anlagen fanden 70 Kilometer vor der deutschen und der niederländischen Nordseeküste statt. Der AERO-SensorCopter führte die Inspektion mithilfe seiner hochauflösenden Kameras in kürzester Zeit selbständig durch. „Sowohl wir als Entwickler als auch unser Auftraggeber waren mit dem Ergebnis dieses Premiereneinsatzes auf hoher See mehr als zufrieden“, erklärt Geschäftsführer Robert Hörmann. Bei der Auswertung und Analyse der Bilddaten über das AERO-Software-Package half künstliche Intelligenz. Der Kunde erhielt ein vollautomatisch erstelltes Reporting. Es lässt sich entweder in das kundeneigene ERP-System einspielen oder auf dem Server von Aero Enterprise einsehen und herunterladen.

Stabiler Flug auch bei schlechtem Wetter

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Der robuste AERO-SensorCopter ist speziell für den Einsatz unter schwierigen Bedingungen ausgelegt. Da er bei Windgeschwindigkeiten bis zu 14 Metern pro Sekunde stabil fliegt, gegen Salzwasser geschützt ist und zudem länger als 30 Minuten in der Luft bleiben kann, ist er für Inspektionsflüge an Offshore-Windkraftanlagen, laut Hersteller, bestens gerüstet. Er besitzt die besonderen Flugeigenschaften einer Hubschrauber-Drohne, die einen im Vergleich zu herkömmlichen Modellen stabileren Flug ermöglichen. Zudem kann der AERO-SensorCopter selbst bei schlechtem Wetter noch vollautomatisch fliegen, wenn Industriekletterer aufgrund von Arbeitsschutzregelungen nicht mehr an einer Offshore-Windkraftanlage arbeiten dürfen.

Auf der diesjährigen HUSUM Wind präsentiert sich Aero Enterprise am Stand 4B16 gemeinsam mit seinen deutschen Kooperationspartnern Reprojekt GmbH und On-Site-Service GmbH. Die beiden Unternehmen arbeiten im Rahmen eines 2018 eingeführten Partnerprogramms bei der Inspektion und Auswertung von Schäden an Windkraftanlagen mit Aero Enterprise zusammen.