French Connection

Expansion Frigoblock, Hersteller von Transportkälteanlagen, der seit 30 Jahren für den deutsch- und englischsprachigen Markt in Europa produziert, hat seine Aktivitäten nun auch auf Frankreich ausgedehnt.

24. Mai 2007

Bereits seit 30 Jahren produziert Frigoblock, größter deutscher und einer der führenden europäischen Hersteller, ein breites Spektrum von Kälteanlagen - nach dem deutsch- und englischsprachigen Markt nun also auch für den französischen Raum. In den vergangenen 15 Monaten konnten bereits zahlreiche Stützpunkte für das Servicenetz in Frankreich gewonnen werden. Aufgrund der bereits erzielten Verkaufserfolge und des steigenden Kundeninteresses plant Frigoblock, seine Marktpräsenz in Frankreich in den kommenden Monaten auch personell weiter zu verstärken.

Der Antrieb aller Kälteanlagen des Unternehmens erfolgt über den vom Lkw-Motor angetriebenen Frigoblock-Generator. Namhafte Lkw-Hersteller sehen den Generatoreinbau bereits ab Werk vor. Der effiziente Hochleistungsgenerator versorgt die Kälteanlage mit Energie und reduziert dabei nach Herstellerangaben »Treibstoffverbrauch und CO2-Emissionen um 50 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Dieselkälteanlagen«. Frigoblock nicht ohne Stolz: »Die Kombination unserer Generatortechnik mit der modernen EURO4/5-Lkw-Motorentechnik wirkt sich schon heute positiv auf die Umwelt aus: 50 Prozent weniger CO2-Emissionen und 90 Prozent weniger Abgas- und Lärmemissionen sprechen für sich.«

Die Stärke von Frigoblock liegt in der Ausrüstung großer Verteilerfahrzeuge, aber auch national eingesetzter Fernverkehrsfahrzeuge, die mehrere Entladestellen bedienen und entsprechend hohe Anforderungen an die Kälteleistung haben. Die FK-Modelle, die über dem Fahrerhaus an Motorwagen angebaut werden, zeichnen sich durch eine kompakte Monoblock-Bauweise mit außen liegendem Verdampfer und über 50 Prozent reduziertem Eigengewicht aus. Eine patentierte Kipphydraulik spart bis 300 mm Aufbauhöhe und ermöglicht die problemlose Fahrt durch niedrige Einfahrten. Die maximale Kälteleistung beträgt 23.300 W bei 0 °C und 13.100 bei -20 °C, die maximale Luftleistung 4.200 m3/h. Der Hersteller: »Mit über 100 Prozent mehr Kälte- und Heizleistung im Vergleich zu herkömmlichen Dieselkälteanlagen sind Frigoblock-Kälteanlagen die mit großem Abstand leistungsstärksten am Markt.«

Spezielle Unterfluraggregate

Für Fahrzeuge mit hohen Fernverkehrsfahrerhäusern oder mit niedrigen Verteileraufbauten sowie für Durchladezüge bietet Frigoblock EK-Unterfluraggregate mit flachen RE-Verdampfern als Split-Kombinationen an, welche die gleichen Kälteleistungen aufweisen wie die Standardgeräte. Die für verschiedene Aufbaukonfigurationen entwickelten Verdampfer finden ihren Einsatz auch bei den Mehrkammer-Kälteanlagen. Die Ausstattung von Sattelanhängern wird mit der HK-/HD-Baureihe von Frigoblock möglich. Hierbei handelt es sich um Stirnwandaggregate, die ein Leistungsspektrum bis zu 25.600 W bei 0 °C und 13.700 W bei -20 °C abdecken.

Wesentlicher Pluspunkt

Der besondere, nicht zu unterschätzende Vorteil der HK-Geräte liegt darin, dass sie selbst bei beladenem Fahrzeug nicht nur zur Reparatur aufscharniert, sondern bei Bedarf auch in Minutenschnelle ausgetauscht werden können. Dies trifft im Übrigen auch für die FK-Modelle zu.

Auf der letzten Solutrans, der französischen Transportmesse in Lyon, hat Frigoblock erneut mit seinem technischen Know-how punkten können. Im Mittelpunkt des vielbeachteten Messeauftritts stand die weltweit erste Sattelanhängerkälteanlage mit Hybridantrieb, bei der neben dem elektrischen Generatorantrieb zusätzlich ein von Mercedes-Benz entwickelter Common-Rail-Dieselmotor eingesetzt wird. Freut sich der Anbieter: »Mit 50 Prozent mehr Kälteleistung, 40 Prozent weniger Kraftstoffverbrauch und CO2-Emission, 90 Prozent weniger Abgas- und Geräuschemissionen und 400 Kilogramm weniger Gewicht setzt Frigoblock nun auch bei den autonomen Sattelanhängeraggregaten neue Maßstäbe.«

HD 25 Hybrid

Effizienz aus Essen

Effiziente Technik aus Essen: Der innovative Frigoblock HD 25 Hybrid ermöglicht erstmals das elektrische Abschalten des Kälteverdichters im Regelbetrieb und hält zudem eine kontinuierliche Luftumwälzung im Laderaum aufrecht. Der Treibstoffverbrauch von 0,2 Liter/Stunde ist deutlich geringer als der Mehrverbrauch des verschleiß- und daher kostenintensiven Start-Stopp-Betriebs mit häufigen Start- und Aufwärmvorgängen des Dieselmotors. Die kontinuierliche Luftumwälzung im Laderaum erhöht außerdem die Temperatursicherheit und ist ohnehin für die meisten Ladungen erforderlich.

Erschienen in Ausgabe: 03/2007