Der Sorter lässt sich einfach einbinden, arbeitet energiearm und hochgenau. Damit sollen die Anwender Investitions- und Betriebskosten sparen. Unter anderem können Kurier-, Express- und Paketdienste mit der Neuheit auf das steigende Versandaufkommen und höhere Durchsätze souverän reagieren.

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Mit veränderten Marktbedingungen müssen auch Logistik- und Distributionszentren sicher umgehen können. Tendenziell nehmen die Paketgrößen ab, obwohl nach wie vor auch große Pakete verschickt werden. Zudem entsteht in den Entwicklungsländern eine neue Mittelschicht, was das Konsumverhalten der Bevölkerung wesentlich verändert. Benötigt werden zudem Lösungen mit einer Null-Fehler-Rate. „Immer wichtiger wird für die Betriebe auch ein hoher Automatisierungsgrad und eine ergonomische Bedienung, um ihre Mitarbeiter zu entlasten und effizienter arbeiten zu können“, weiß Thomas Wiesmann, Director Sales Logistic Systems bei der Beumer Group. Es gilt zudem, einen möglichst kleinen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen.

Flexibel auf wenig Raum

Um auf diese Trends zu reagieren und ihre Kunden bestmöglich zu unterstützen, hat die Beumer Group den BG Sorter Compact CB entwickelt. Die Anlage eignet sich für unterschiedliche Artikel – sowohl für kleine, leichte Sendungen als auch für Pakete mit einem Gewicht von bis zu zwölf Kilogramm. Durch die schonende Sortierung sollen sich auch Waren handhaben lassen, die zerbrechlich oder maschinenunfreundlich verpackt sind, beispielsweise mit einer glatten Kunststofffolie.

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Die Anlage verbindet die Cross-Belt-Technologie (CB) von Beumer mit intelligenter Bauweise. So zeichnet sie sich durch eine enge Taktung sowie kleine Radien aus. Möglich ist zudem die Einbindung von Einschleuseinheiten und Endstellen auf wenig Raum. Der Clou: Der Betreiber kann seine bestehende Anlage mit dem neuen kompakten Beumer Sorter einfach erweitern, so das Unternehmen.

Sortieren mit Köpfchen für hohen Durchsatz

„Die Sortiergenauigkeit unserer neuen kompakten Anlage liegt bei nahezu 100 Prozent“, verspricht Wiesmann. „Denn die Artikel werden nicht durch ihr Gewicht, sondern aktiv ausgeschleust.“ Mit dieser hohen Präzision können Betreiber ihre Kunden zuverlässig beliefern und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit steigern. Dazu kommt: Der automatisierte Prozess ersetzt die anstrengende manuelle Sortierung – und erhöht damit auch den Durchsatz. Der Betreiber ist laut Beumer so auf künftige Kapazitätsprognosen vorbereitet.

Durchgängig gesteuert

Die eingesetzte Steuerung ist in das übergeordnete Lagerverwaltungssystem sowie in die anderen am Prozess beteiligten Systeme eingebunden. Eine durchgehende Steuerung von der Ein- bis zur Ausschleusung jedes Artikels ist gewährleistet. „Durch den Einsatz intelligenter Software, die das Kommissionieren, Verpacken und Versenden koordiniert, kann bei der Sortierung der Durchsatz zusätzlich optimiert und die Kosten pro sortiertem Artikel können gesenkt werden“, beschreibt Wiesmann. „Denn im KEP-Betrieb lassen sich dadurch Totzeiten an den Einschleusstellen minimieren.“

Die Energieübertragung erfolgt berührungslos. Dazu kommt das Antriebssystem, das den Energieverbrauch sowie die CO2-Emissionen um bis zu 80 Prozent im Vergleich zu herkömmlichen Lösungen verringern soll.