Das Unternehmen steigerte seinen Umsatz im Jahr 2003 um 45 Prozent auf 139 Mio. Euro (Vorjahr: 96 Mio. Euro). Auch im 1. Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2004 konnte AFT das hohe Vorjahresniveau fast erreichen. Zum 30. Juni belief sich der Umsatz auf knapp 48 Mio. Euro im Vergleich zu 49 Mio. Euro im Vergleichszeitraum 2003. Horst-Jürgen Raupp, Geschäftsführer Finanzen der AFT, betonte auf der Jahrespressekonferenz des Unternehmens in Stuttgart: „Seit der Gründung des Unternehmens sind wir in der Lage, unseren Umsatz kontinuierlich zu steigern - auch gegen den Branchentrend.“ Das Geschäftsjahr 2003 war erneut von beeindruckenden Großaufträgen für die Automobilindustrie geprägt. So konzipierten und lieferten die Fachleute von AFT unter anderem Förder- und Automatisierungstechnik für BMW und VW in Deutschland und China.

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Internationale Ausrichtung

Rund 66 Prozent des Umsatzes erzielte AFT 2003 in der Automobilindustrie. 30 Prozent entfallen auf Förderund Lagersysteme sowie Hochregallager für das produzierende Gewerbe, vier Prozent auf Fördersystemlösungen für Klinikbetriebe. Zur Unternehmensgruppe gehören neben den beiden deutschen Engineering- und Produktions-Werken Schopfheim/Baden-Württemberg und Bautzen/Sachsen Fertigungsstandorte in der Schweiz (Dreier Systemtechnik) und in Korea (Seokwang). Weitere Tochtergesellschaften unterhält das mittelständische Unternehmen in England, Belgien, in den USA und in China. Derzeit beschäftigt AFT weltweit 305 Mitarbeiter, davon zwei Drittel in der Entwicklung. Seit 2000 gehört AFT zur Kardex Remstar International Gruppe, Zürich, die zuletzt mit der Beteiligungsgesellschaft Tuxedo Invest fusionierte.

Boom-Markt Asien

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Während 2002 der Anteil Asiens am Umsatz von AFT noch 17 Prozent betragen hatte, ist er 2003 auf 45 Prozent angewachsen. Der zunehmenden Bedeutung des asiatischen Marktes entsprechend ist AFT mit der im Jahr 2000 übernommenen koreanischen Firma Seokwang und über ein Tochterunternehmen in Shanghai vor Ort präsent. Erst kürzlich wurden in Peking und Changchun zwei neue Repräsentanzen eröffnet.