Harter Job, niedrige Kosten

Markt

Flurförderzeuge - 30.000 Tonnen Kunststoff gilt es zu bewegen. Mit den Elektrostaplern von Hyster bleiben sogar dabei die Betriebskosten niedrig.

15. Juni 2015

Rund 30.000 Tonnen Kunststoff müssen jährlich bei der Inno Recycling in Eschlikon bewegt werden. Das Werk in der Nähe von St. Gallen ist eines der wenigen in der Schweiz, das auf die Wiederverwertung von Kunststoffen aller Art spezialisiert ist. Inno Recycling verarbeitet unter anderem Polyethylen (PE), Polypropylen (PP) und das von Kunststoffflaschen bekannte PET. Um die Betriebskosten so gering wie möglich zu halten, setzt das Unternehmen auf Elektro-Gabelstapler von Hyster. Die leistungsstarke Flotte J2.5 XN hat die verbrennungsmotorischen Flurförderzeuge inzwischen fast komplett abgelöst.

Ökologisches Arbeiten

»Vor eineinhalb Jahren haben wir damit begonnen, unsere Hyster-Dieselstapler der Serie H2.0-3.5 FT mit einer Hublast von bis zu 3,5 Tonnen durch sieben zuverlässige Hyster-Elektrostapler der neuesten Generation zu ersetzen«, sagt Betriebsleiter Robert Müller. »Als Recyclingbetrieb wollten wir mit gutem Beispiel vorangehen, ökologischer arbeiten und den CO2-Ausstoß verringern.« Überzeugt haben vor allem die niedrigen Gesamtbetriebskosten der Hyster-J2.0-3.5XN-Elektrostapler. So amortisieren sich die um rund fünfzehn bis 20 Prozent höheren Anschaffungskosten der Elektrostapler im Vergleich zu verbrennungsmotorischen Flurförderzeugen innerhalb von sechs Jahren. Jürg Vögeli von der Hyster-Generalvertretung in der Schweiz, der HKS Fördertechnik AG, nennt als Beispiel den Energieverbrauch.

Bei 2.000 Betriebsstunden und 250 Ladezyklen belaufen sich die Energiekosten eines Elektrostaplers auf 2.000 Schweizer Franken pro Jahr, legt man einen Preis von fünfzehn Rappen pro Kilowattstunde zugrunde. Bei einem mit Diesel betriebenen Stapler, der durchschnittlich 3,5 Liter pro Stunde benötigt, sind es bei einem Literpreis von 1,50 Franken über 10.500 Schweizer Franken. »Die Ersparnis beträgt nur bei den Energiekosten mehr als 8.000 Schweizer Franken pro Jahr«, sagt Vögeli. Hinzu kommt der geringere Wartungsaufwand. Während man bei einem vergleichbaren verbrennungsmotorischen Gabelstapler sechs Prozent des Beschaffungspreises pro Jahr für Wartungskosten kalkulieren muss, sind es bei einem Elektrostapler drei Prozent. Grund hierfür sind geringere Wartungsintervalle, aber auch der geringere Verschleiß bei den Reifen, da die Räder nicht durchdrehen.

Robust und zuverlässig

»Uns hat vor allem die Robustheit und Zuverlässigkeit der Flurförderzeuge von Hyster beeindruckt«, erklärt Robert Müller. »Da wir vorher schon Maschinen von Hyster eingesetzt hatten und viele Recyclingbetriebe in der Schweiz mit Hyster zusammenarbeiten, haben wir uns für die J2.0-3.5XN-Serie entschieden, die bei uns auch unter härtesten Bedingungen zuverlässig im Einsatz ist«. Für die harten Einsatzbedingungen bei Inno Recycling wurden die Stapler entsprechend ausgerüstet.

Hochfrequenzlader und eine Elektrolytumwälzung sorgen dafür, dass die Batterien innerhalb von sechs Stunden wieder aufgeladen sind. Zudem wurden Batterieladestecker eingebaut, die es ermöglichen den Stapler zu laden, ohne die Batterieabdeckung zu öffnen. »Seitdem wir auf elektrischen Betrieb umgestiegen sind, haben sich auch die Schäden an den Staplern deutlich verringert«, sagt Müller. »Denn die Elektrofahrzeuge lassen sich im Vergleich zu verbrennungsmotorischen Flurförderzeugen viel präziser steuern und punktgenau abbremsen.«

Daten & Fakten

Hyster, neben Yale die zweite Staplermarke der amerikanischen Hyster-Yale Materials Handling Group, bietet ein breites Spektrum leistungsstarker Flurförderzeuge an. Das Angebot reicht vom Frontstapler bis hin zum Reachstacker für schwerste Umschlagarbeiten.

Das globale Händlernetz von Hyster gewährleistet kompetente Beratung und schnellen Service, wo immer er vonnöten ist. Das Produktangebot von Hyster wird ständig erweitert.

Erschienen in Ausgabe: 03/2015