Flurförderzeuge

Heineken setzt auf Hyster Stapler

Sechs Elektrostapler mit einer Spezialausstattung für Brauereien lieferte Hyster an Heineken Ireland in Cork. Die Stapler verfügen u. a. über eine erhöhte Fahrerkabine und sind mit einer speziellen Bierfassklammer ausgestattet.

04. November 2019
Heineken setzt auf Hyster Stapler
Unterschiedlich große Bierfässer können mit den Hyster Staplern effizient transportiert werden, ohne das Anbaugerät wechseln zu müssen. (© Hyster)

„Täglich kommen leere Fässer an und müssen vom Lkw auf ein Förderband verladen werden, um sie in den Produktionsbereich zu bringen“, sagt Matt Hardy, Industry Manager bei Hyster Europe. „Gleichzeitig werden volle Fässer gesammelt und im Lagerbereich für den Versand gestapelt. Jeden Tag werden im Durchschnitt 20 Lkw be- und entladen.“

„Das Handling der Fässer ist recht anspruchsvoll, da sie nicht immer auf Paletten gepackt sind, unterschiedliche Maße haben und ziemlich hoch sein können“, ergänzt Hardy. Um diese Herausforderungen zu bewältigen, hat das Special Truck Engineering Team für die sechs neuen Hyster J3.5XN-Stapler eine erhöhte Fahrerkabine entwickelt, die eine verbesserte Sicht bietet. In einem Standardstapler kann der Fahrer nicht über hohe Lasten hinweg sehen und muss aufgrund der eingeschränkten Sicht nach vorne im Rückwärtsbetrieb arbeiten. Mit der erhöhten Fahrerkabine hingegen kann der Fahrer über die Last hinweg sehen und im Vorwärtsbetrieb arbeiten, was den Komfort deutlich erhöht.

Rückfahrkamera unterstützt die Fahrer

Zudem stattete Hyster die Stapler mit blauen Fußgängerwarnleuchten an Front und Heck, roten Fußgängerwarnleuchten an den Seiten, einer Kamera für Rückwärtsfahrten und einer automatischen Feststellbremse aus. Darüber hinaus verfügen die Stapler über eine Kabinenheizung, ein Fahrerschutzdach mit UV-Schutz, einen gefederten Sitz mit hoher Rückenlehne und ein Minihebelmodul.

Eine spezielle KAUP-Bierfassklammer sorgt dafür, dass sich mit den Staplern Fässer unterschiedlicher Größe und Anzahl effizient transportieren lassen, ohne das Anbaugerät wechseln zu müssen. Das ist besonders wichtig, wenn 18 Fässer à 50 Liter oder 24 Fässer à 30 Liter gleichzeitig angehoben werden sollen. Um das Anbaugerät vor Straßenschmutz zu schützen und eine hohe Lebensdauer zu gewährleisten, sind die Hyster Elektrostapler zudem mit Schmutzfängern ausgestattet.

CO2-Ausstoß um 112 Tonnen pro Jahr gesenkt

Da die Hyster Elektrostapler geräuscharm sind, sind auch nachts längere Schichten möglich, obwohl sich der Standort mitten im Stadtzentrum befindet. Für Fahrer und Mitarbeiter bedeuten die geringeren Geräuschemissionen ebenfalls deutlich angenehmere Arbeitsbedingungen. Darüber hinaus schonen Elektrostapler die Umwelt: Durch den Umstieg von Diesel- auf Elektrostapler hat Heineken seinen CO2-Ausstoß vor Ort um 112 Tonnen pro Jahr gesenkt.

Bis zu sechs Stapler sind im Zweischichtbetrieb zwischen 7:00 Uhr und 19:00 Uhr im Einsatz und müssen teilweise auf engem Raum rangieren. Die Hyster Stapler sind so konstruiert, dass sie sich auch bei wenig Platz präzise manövrieren lassen, sodass die Fahrer effizient arbeiten können.

„Die Zuverlässigkeit der Stapler ist für einen reibungslosen Betrieb unerlässlich“, sagt Colin McNeely, Vertriebsmanager bei Briggs Equipment, dem Hyster Händler in Irland. „Die Stillstandzeiten für Wartung und tägliche Kontrollen sind minimal, und die Batterien werden am Ende der Schicht aufgeladen. So ist auch in Stoßzeiten eine maximale Betriebszeit und hohe Effizienz gewährleistet.“

Zur Steigerung der Produktivität kommt das Flottenmanagementsystem Hyster Tracker zum Einsatz. Es überwacht und analysiert die Staplernutzung und den Batterieeinsatz und trägt dazu bei, die Kosten zu senken. „Für Heineken International haben Zuverlässigkeit und Effizienz in der Vertriebskette höchste Priorität“, sagt Hardy und erklärt, dass Heineken an vielen der weltweit 70 Standorte – darunter Italien, Frankreich, Polen, die Slowakei und Russland sowie Ghana, Nigeria und Ägypten – auf Hyster Gabelstapler setzt.

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