Herr Scherleitner

Sagen Sie mal ...

Nachgefragt bei Harald Scherleitner (MBA), seit 2008 Prokurist und Spartenleiter Batterieladesysteme bei Fronius International im österreichischen Wels. Der gelernte Elektromechaniker durchlief bei Fronius in der Schweißtechnik verschiedene internationale Positionen in Service und Vertrieb, ehe er die Leitung der Sparte Batterieladesysteme übernahm. Beim Aufbau der Tochtergesellschaften in Brasilien und Mexiko sammelte Harald Scherleitner intensive Lateinamerika-Erfahrungen.

22. Mai 2013

Idealerweise mit Sonnenschein, einer gemütlichen Tasse Kaffee, gefolgt von einem Glas Orangensaft. Wenn ich zudem keinen Termin vor 7:30 Uhr habe, ist der Tag bereits mein Freund.

Mit welcher Einstellung betreten Sie morgens Ihr Büro?

Ein neuer Tag, um die Welt zu erobern! Ich freue mich auf die anstehenden Termine mit Kunden und meiner Mannschaft.

Welche Fehlleistungen, von Ihnen selbst wie von anderen, gehen Ihnen am meisten gegen den Strich?

Eine ehrliche und offene Kommunikation ist für mich im Privaten und Beruflichen die Basis. Fehlt das Vertrauen, wird das Ganze ziemlich anstrengend.

Wissen Sie um 12 Uhr, ob Sie den Tag auf die Habenseite schreiben können?

In den meisten Fällen definitiv nicht. Ein Spiel dauert 90 Minuten, wie es im Fußball heißt. Für mich ist die Einstufung möglich, wenn ich abends das Büro verlasse. Privat gesehen, also wenn ich die Zeit mit meinen Liebsten verbringe, kann ich dies bereits um neun in der Früh.

Mahlzeit! Woraus besteht Ihr Mittagessen?

Wenn ich nicht meine E-Mails abarbeite, besuche ich unser Betriebsrestaurant und wähle meist Suppe, Salat und das Fleischmenü.

Könnten Sie Ihr Essen auch selbst zubereiten?

Ich grille mit Leidenschaft und bin dabei auch experimentierfreudig. Da ich dies meistens nur am Wochenende schaffe, nutze ich die BestKitchen@Home.

Mit wem würden Sie am liebsten am Tisch sitzen?

Neben meiner Familie und Freunden würde ich gerne einmal am Tisch mit dem Vorstand der Volkswagen AG sitzen, wenn die Strategien für die nächsten Jahre besprochen werden.

Ein wichtiger Gesprächspartner kommt nicht auf den Punkt und gefährdet so den pünktlichen Beginn Ihres nächsten Meetings. Was tun Sie?

Ich weise vorsichtig darauf hin, wie lange wir noch Zeit haben, bevor ich den nächsten Termin wahrnehmen muss. Falls es dann doch länger dauern sollte, informiere ich meinen nächsten Gesprächspartner. Kundentermine plane ich nie im Minutentakt. Bin ich der Gast, halte ich die vereinbarte Zeit ein. Ist der Kunde Gast, gilt es, flexibler zu sein.

Heute mal kein Abendtermin. Sie können den Tag ausklingen lassen, wie es Ihnen gefällt. Wie sieht Ihr Wohlfühlprogramm aus?

Das richtet sich ganz nach den Wünschen meiner Kinder. An den seltenen freien Abenden haben sie das Recht zu bestimmen, was gemacht wird, und ich bin mit Freude dabei.

Spät am Abend lockt das Fernsehen mit einem interessanten Nachtprogramm. Wofür schalten Sie ein und warum?

Für internationale Fußballspiele schalte ich gerne ein. Ansonsten lege ich lieber eine DVD ein und schaue einen Film ohne Werbeunterbrechung an.

Ein Kapitel aus dem Buch auf Ihrem Nachttisch muss es zum Abschluss eines langenTages noch sein. Welches Werk lesen Sie gerade?

Auf meinem Nachttisch befindet sich höchstens mein ausgeschaltetes Telefon. Seit ich ein I-Pad besitze, schaue ich mir am Abend noch gerne die österreichischen und internationalen Tagesnachrichten an.

Weil wir schon dabei sind: Haben Sie ein Lieblingsbuch?

Falls ja, warum ist es genau dieses? Ich habe kein wirkliches Lieblingsbuch. Aber ich habe eine Lieblingsstartseite auf meinem I-Pad, nämlich Google. Dort lese ich dann mittels Stichwort genau das, was mich gerade interessiert.

Erschienen in Ausgabe: 03/2013