Mit dem Container Terminal Altenwerder (CTA) besitzt die Hamburger Hafen- und Lagerhaus AG die zur Zeit wohl modernste Container-Umschlag-Anlage der Welt. Mit ihrem ersten, bereits im Sommer 2001 in Betrieb genommenen Bauabschnitt war sie für eine Jahres-Umschlagkapazität von 1,1 Millionen Tonnen ausgelegt. Eine Ausbaustufe läßt die Kapazität auf 1,9 Millionen Tonnen anwachsen. In der Endausbaustufe verfügt die Anlage über einen 1400 m langen Kai mit vier Tiefwasser-Liegepositionen für Großcontainerschiffe. Die Abfertigung erfolgt über 13 Zweikatz-Containerbrücken und zwei Feederbrücken zum Umladen der Container von Bord kleinerer Schiffe auf die Großcontainerschiffe.

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Kraftvolle Kolosse

Beim Löschen der Container von Bord der großen Schiffe nimmt die Hauptkatze der jeweils 2000 Tonnen schweren Zweikatzbrücken den Container auf und hievt ihn auf eine fünf Meter hoch gelegene Laschplattform, wo die an Bord notwendigen Fixierungsgeschirre abgenommen werden. Anschließend nimmt eine automatisch arbeitende Portalkatze die Container auf und transportiert sie auf selbstfahrende Plattformen, die den Weitertransport zum Containerlager übernehmen. Hier werden die Großraumbehälter in 22 Blöcken (je zehn Container in Reihe und maximal vier übereinander) zwischengelagert. Wenn es dann soweit ist, werden sie von einem ferngesteuerten Kran auf Lkw umgeladen.

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Der Umschlag auf die Schiene erfolgt über vier manuell bediente Bahnkrane mit Drehkatzen, wobei die Container die Distanz zum Bahnhof auf terminaleigenen Chassis mit Zugmaschinen zurücklegen.

Die umfangreichen Verladeanlagen werden durch ein fünfstöckiges Betriebsgebäude ergänzt, indem die Verwaltung, technische Hilfsbetriebe und Werkstätten sowie Magazine und sonstige Lagerflächen untergebracht sind. Für sichere Außenabschlüsse sowie für Schutz vor Feuer und Rauch sorgen hier Hörmann Bauelemente. So sind die Fluchtwege durch 55 mm dicke, zugleich rauchdichte T 30 Stahl-Feuerschutztüren vom Typ H 3 in Dickfalz-Ausführung mit Gleitschienen Oben-Türschließer gesichert. In Bereichen mit höherer Brandlast sind T 90-Abschlüsse eingesetzt, und zwar einflügelig in Form der 65 mm dicken Stahltür H 16 mit Dickfalz (in den Werkstatt- und Magazinbereichen als HG 26 in vollflächiger Dünnfalz-Ausführung mit 62 mm Blattdicke).

Zum leichteren Transport von Material und Gerät sind die Türen in zweiflügeliger Ausführung mit Oben-Türschließern und über Rauchmelder auslösbaren Feststellanlagen ausgestattet.

Großformatiger Abschluß

Ein großformatiger Abschluß zwischen zwei Hallen-Brandabschnitten ist durch ein einflügeliges T 90 Feuerschutz Schiebetor vom Typ HG 18 im Format 3.000 x 4.000 mm abgeschottet. Aus Sicherheitsgründen erfolgt der Personendurchgang parallel durch eine einflügelige T 90-Stahl-Feuerschutztür H 16. Für den sicheren Außenabschluß sorgen doppelwandige Dünnfalz-Stahltüren vom Typ D 45 mit 45 mm Blattdicke, innenliegender Stahlverstärkung und Mineralfaser-Dämmplatte sowie drei Stahlbolzen auf der Bandseite als Aushebelsicherung (zum Teil mit einbruchhemmender Zusatzausrüstung WK 2 und WK 3).